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Feuerwehr Neuenknick spart 600.000 Euro durch Eigenleistung beim HLF-20-Umbau

Mit rund 280 Stunden Eigenleistung hat die Löschgruppe Neuenknick ihr Hilfeleistungslöschfahrzeug modernisiert. Die Stadt Petershagen sparte dadurch rund 600.000 Euro.
Bürgermeister Dirk Breves (rechts) bei der offiziellen Schlüssel- und Fahrzeugübergabe. Foto: Alana Wiegmann
Bürgermeister Dirk Breves (rechts) bei der offiziellen Schlüssel- und Fahrzeugübergabe. Foto: Alana Wiegmann

Neuenknick (jh). Mit rund 280 Stunden Eigenleistung hat die Löschgruppe Neuenknick ihr Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20) umfassend modernisiert und damit nach Angaben der Stadt eine Investition von rund 600.000 Euro eingespart. Das umgerüstete Fahrzeug wurde am Dienstag im Rahmen einer Feierstunde offiziell in Dienst gestellt.
Statt das bisherige Fahrzeug zu verkaufen und ein neues HLF 20 anzuschaffen, setzte die Stadt auf einen Umbau mit einem Budget von 100.000 Euro. Bürgermeister Dirk Breves würdigte das Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte: Ohne deren Eigenleistung wäre ein vergleichbares Ergebnis nicht möglich gewesen.
Das Fahrzeug verfügt nun über moderne Akkutechnik, hydraulisches Rettungsgerät mit Schere und Spreizer, ein neues Navigationssystem zur digitalen Statuserfassung sowie eine komplett überarbeitete Beladung. Wehrleiter Horst Beckemeier betonte insbesondere den Sicherheitsgewinn für Einsätze auf der unfallträchtigen Bundesstraße B482.

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Ein wesentlicher Teil der Kostenersparnis entstand durch Eigenbau und gezielte Beschaffung. So fertigten die Einsatzkräfte Fahrzeugauszüge selbst an und sparten dadurch mehr als 20.000 Euro. Weitere Ausrüstung wurde deutlich unter Marktpreis beschafft.
Maßgeblich begleitet wurde das Projekt von Andreas Buck und Patrick Wichmann, die Planung und Umsetzung koordinierten. Laut Feuerwehr wurde die Fahrzeugbeladung zudem stadtweit vereinheitlicht, um die Zusammenarbeit der einzelnen Löschgruppen im Einsatz zu erleichtern.
Löschgruppenführer Tobias Moschner dankte zum Abschluss allen Beteiligten sowie Unterstützern aus dem Ort, die die Umbauarbeiten über Monate ermöglicht hatten. Das Fahrzeug ist bereits seit 2015 im Dienst – technisch jedoch nahezu vollständig erneuert.

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