Donnerstag, 22. Januar 2026

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Kraftwerk Heyden unterstützt Schule in Lahde und Gedenkprojekte

Labortechnik für Schulen, digitale Erinnerung und Unterstützung der Feuerwehr: Das Kraftwerk Heyden setzt in Lahde ein starkes Zeichen für Bildung, Geschichte und gesellschaftliche Verantwortung.
Dr. Frank Strübe (links) und Heiko Deterding (rechts; beide Kraftwerk Lahde) im Labor der Sekundarschule Lahde. Foto: privat
Dr. Frank Strübe (links) und Heiko Deterding (rechts; beide Kraftwerk Lahde) im Labor der Sekundarschule Lahde. Foto: privat

Lahde. Ein Team aus dem Kraftwerk Heyden hat in den vergangenen Wochen nicht nur benötigtes Labormaterial an verschiedene Schulen gespendet, sondern auch die digitale Aufarbeitung eines historischen Erinnerungsortes in Lahde unterstützt. Damit wird sowohl naturwissenschaftliche Bildung als auch aktive Erinnerungsarbeit gefördert.

Die Sekundarschule Petershagen in Lahde erhielt eine umfangreiche Ausstattung für den naturwissenschaftlichen Unterricht. Übergeben wurden zahlreiche Glasgeräte wie Bechergläser, Erlenmeyerkolben und Glasrohre für Schülerversuche. Ergänzt wurde das Paket durch Porzellan-Tiegel und Schälchen, eine digitale Feinwaage, einen Magnetrührer, ein digitales pH-Meter sowie ein Leitfähigkeitsmessgerät zur Wasseranalyse. Auch Verbrauchsmaterial wie Filterpapier und ein Probenehmer zur Entnahme von Wasserproben wurden bereitgestellt. Die Übergabe erfolgte in enger Abstimmung mit der Schulleitung. „Uns ist es ein großes Anliegen, junge Menschen für Naturwissenschaften zu begeistern und ihnen bestmögliche Bedingungen für den Unterricht zu bieten. Mit der Bereitstellung der Laborausstattung möchten wir praxisnahes Lernen fördern und die Begeisterung für wissenschaftliche Experimente wecken. Die enge Zusammenarbeit mit den Schulen ist für uns ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Förderung von Bildung“, sagt Dr. Frank Strübe vom Kraftwerk Heyden.

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Ein besonderes Highlight war die Vorstellung des 3D-Projekts der Sekundarschule Petershagen in Lahde im vergangenen Jahr. In Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule OWL wurde das ehemalige Arbeits- und Erziehungslager, das sich bis 1945 am Kraftwerk befand, digitalisiert und visualisiert. Die Schule pflegt seit vielen Jahren die Erinnerungsstätte und gedenkt der Opfer nationalsozialistischer Herrschaft mit einer jährlichen Veranstaltung. Der Schulverein sieht es als seine Aufgabe, diese Erinnerungsarbeit zu intensivieren und das Projekt digital zugänglich zu machen.

„Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Arbeits- und Erziehungslagers am Standort Heyden ist uns ein wichtiges Anliegen. Durch die Digitalisierung des Erinnerungsortes möchten wir das Bewusstsein für die Vergangenheit stärken und insbesondere jungen Menschen einen Zugang zu diesem Kapitel der Geschichte ermöglichen. Die Zusammenarbeit mit der Schule und die Unterstützung des Projekts sind für uns Ausdruck gelebter Verantwortung“, sagt Heiko Deterding vom Kraftwerk.

Zudem hat das Kraftwerk Heyden der Feuerwehr Lahde umfangreiches elektrotechnisches Material übergeben, welches allen Wehren der Stadt zur Ausrichtung des jährlichen Stadtfeuerwehrtreffens zur Verfügung stehen soll.