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L770: Straßen.NRW informiert über die Zukunft der Weserbrücke in Petershagen

Nach Abschluss der Untersuchungen steht fest, dass die Weserbrücke während der restlichen Sanierung nur einspurig per Ampel im Wechselverkehr genutzt werden kann.
Die Weserbrücke bleibt bis zum Abschluss der Sanierung einspurig befahrbar. Foto: Dietmar Meier
Die Weserbrücke bleibt bis zum Abschluss der Sanierung einspurig befahrbar. Foto: Dietmar Meier

Petershagen. Wie Straßen.NRW heute mitteilte sind die Untersuchungen an der Weserbrücke in Petershagen abgeschlossen worden, die im Februar festgestellten Schäden an einzelnen Querspanngliedern umfassend bewertet – mit einem positiven Ergebnis für die weitere Nutzung des Bauwerks: Nach Abschluss der geplanten Sanierung des Brückenüberbaus und zusätzlichen Verstärkungsmaßnahmen wird die Weserbrücke wieder zweispurig und uneingeschränkt auch für den Schwerverkehr zur Verfügung stehen. Bis dahin kann die Brücke sicher einspurig im Wechselverkehr befahren werden, einschließlich für LKW mit einem Gesamtgewicht von bis zu 40 Tonnen.

Die Regionalniederlassung OWL informierte heute im Rahmen eines Pressetermins über die Ergebnisse der umfangreichen Messungen, Berechnungen und statischen Prüfungen in den vergangenen Wochen. Das ist die gute Nachricht für die Region: Zusätzlich zur bereits laufenden Instandsetzung des Bauwerks wird die Tragfähigkeit in Querrichtung durch eingeschlitzte Bewehrung sowie in Teilbereichen durch eine Aufbetonverstärkung erhöht. Nach Abschluss dieser Arbeiten und der Instandsetzung des Überbaus wird die Brücke wieder zweispurig befahrbar sein. Über den Zeitpunkt wird die Regionalniederlassung noch informieren. Im Anschluss werden die regulären Arbeiten an den Seitenbereichen und unterhalb des Bauwerks fortgeführt. Weitere Einschränkungen für den Verkehr über die Brücke sind dann nicht zu erwarten.

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Wiederaufnahme der Arbeiten und Vollsperrung der Brücke am 5. Juni

 Auf Basis der Untersuchungsergebnisse und Instandsetzungskonzepte werden die Arbeiten am Brückenüberbau nun wieder aufgenommen. Zunächst muss der in Teilbereichen noch vorhandene Asphaltbelag entfernt werden. Da der Überbau weiterhin nur eingeschränkt belastbar ist, muss die Brücke einen Tag voll gesperrt werden. Die gleichzeitig auftretenden Belastungen durch den einspurigen Verkehr und die eingesetzten schweren Baumaschinen sind statisch nicht zulässig. Um die Auswirkungen möglichst gering zu halten, wurde der Termin bewusst auf den 5. Juni, den Tag nach Fronleichnam, gelegt. Die Sperrung wird frühmorgens eingerichtet und noch am selben Abend wieder aufgehoben.

Der bereits fertiggestellte Radweg auf dem Überbau kann weiterhin ohne Einschränkungen von Radfahrern und Fußgängen genutzt werden. Für den motorisierten Verkehr wird eine Umleitungsstrecke ausgeschildert.

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