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Alte Synagoge und Gymnasium Petershagen erneuern Bildungspartnerschaft

Das Informations- und Dokumentationszentrum Alte Synagoge Petershagen und das Städtische Gymnasium Petershagen setzen ihre Zusammenarbeit fort. Ziel der neuen Vereinbarung ist die Förderung von Erinnerungskultur sowie historischer, politischer und ethischer Bildung.
Die neue Kooperationsvereinbarung wurde jetzt im Gymnasium Petershagen unterschrieben. Foto: Jessica Höffner
Die neue Kooperationsvereinbarung wurde jetzt im Gymnasium Petershagen unterschrieben. Foto: Jessica Höffner

Petershagen. Das Informations- und Dokumentationszentrum Alte Synagoge Petershagen, die Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen und das Städtische Gymnasium Petershagen haben eine neue Kooperationsvereinbarung im Rahmen ihrer Bildungspartnerschaft unterzeichnet.

Die Vereinbarung wurde zunächst für die Dauer von zwei Jahren geschlossen und dient der nachhaltigen Förderung historischer, politischer, religiöser und ethischer Bildung. Im Mittelpunkt stehen die Auseinandersetzung mit jüdischem Leben, Antisemitismus, Verfolgung und dem Holocaust sowie die Vermittlung demokratischer Grundwerte. Durch Besuche der Alten Synagoge, der jüdischen Schule, der Mikwe und des Friedhofs sollen Schüler Geschichte am authentischen Ort erfahren und Kompetenzen für eine aktive Erinnerungskultur entwickeln. Vorgesehen sind verpflichtende Führungen im Fach Geschichte sowie weitere Bildungsangebote, Projekte, Gedenkveranstaltungen und Exkursionen. „Insbesondere heutzutage ist die Erinnerungskultur sehr wichtig“, machte Schulleiterin Christine Werner deutlich.

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