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Kunst im Rathaus Petershagen: Malerei und Lost-Place-Fotografie treffen aufeinander

Mit kräftigen Farben und stillen, verlassenen Orten setzen Lilli Luna Fischer und Melanie Adomat in Petershagen künstlerische Akzente. Ihre Ausstellung verbindet Emotion, Vergänglichkeit und moderne Kunst.
Lilli Luna Fischer (links) und Melanie Adomat mit Kulturmanager Christian Döhler. Foto: privat
Lilli Luna Fischer (links) und Melanie Adomat mit Kulturmanager Christian Döhler. Foto: privat

Petershagen. In den Fluren des Rathauses in Petershagen sind ab sofort Kunstwerke von Lilli Luna Fischer und Melanie Adomat zu sehen. Die Ausstellung, die den Titel „Farbe trifft Vergänglichkeit“ trägt, ist bis Ende April zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.
Die ausgebildete Physiotherapeutin, Osteopathin und Heilpraktikerin Lilli Luna Fischer fand 2020 zur Malerei. Ihre erste Ausstellung hatte „Lilu“, wie sie sich mit ihrem Künstlerinnennamen nennt, im Jahr 2022 in der „Galeria Azur“ in Berlin. Aktuell lebt die in Berlin aufgewachsene Künstlerin in Petershagen und ist Teil des Petershäger Netzwerkes „P.Art“. Zu ihrer Kunst sagt Lilu: „Ich nehme einen Impuls auf, den meine Sinnesorgane mir ermöglichen, und versuche, ihn durch meinen Körper reisen zu lassen, bis er durch künstlerisches Schaffen aus mir herausbricht. Meine Bilder geben dem Betrachter eine Idee, mehr nicht … Wenn unsere Augen das sehen könnten, was sie sollten, dürften wir sie niemals öffnen. Kunst ist frei!“

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Künstlerin Melanie Adomat steht mit ihrer Lost-Place-Fotografie indes für die Vergänglichkeit. „Melli“ lebt und arbeitet in OWL. Die ursprünglich aus dem Sauerland kommende Künstlerin ist seit langer Zeit von der Fotografie als Kunstform fasziniert. Vor über drei Jahren legte sie ihren künstlerischen Schwerpunkt auf die Lost-Place-Fotografie. In ihren Arbeiten setzt sich Melanie Adomat mit den Themen Vergänglichkeit, Stille und verlassene Räume auseinander. Zu den Objekten, die sie in ihren Fokus nimmt, erläutert sie: „Mit meiner Kamera halte ich fest, was dem Blick der meisten längst entzogen ist: Orte, die vom Leben erzählen – still, verlassen, doch voller Geschichte. Ich mache das Vergängliche sichtbar, ohne zu verändern. Jeder Raum, jedes Detail wird mit Respekt behandelt – als stummes Zeugnis vergangener Zeiten und gelebter Geschichten.“