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Landschaftsplan: Begleitkommission tagt

Mit der zweiten Sitzung der Begleitkommission starten heute im Kreishaus die fachlichen Beratungen zum Landschaftsplan „Weser Petershagen“.
Der Weserbogen nördlich von Windheim. Foto: Dietmar Meier
Der Weserbogen nördlich von Windheim. Foto: Dietmar Meier

Petershagen (ddm). Mit der zweiten Sitzung der Begleitkommission starten heute im Kreishaus die fachlichen Beratungen zum Landschaftsplan „Weser Petershagen“. Auf dem Programm stehen laut Tagesordnung die Vorstellung erster Ergebnisse und Kartenentwürfe des Gutachterbüros Umweltinstitut Höxter (UIH), das seit Jahren entsprechende Aufträge vom Kreisumweltamt erhält.
Im Vorfeld gab es dazu bereits Eingaben an die Kreisverwaltung. So haben sich die Fischereivereine aus dem Stadtgebiet im Dezember vergangenen Jahres in einer gemeinsamen Erklärung an Landrat Ali Dogan gewandt, in der die Vereine unter anderem vor unverhältnismäßigen Einschränkungen warnen und Zweifel an der fachlichen Basis und Transparenz des Verfahrens äußerten.

Zuvor war mit einer an den Landrat übergebene Unterschriftenaktion aus der Bürgerschaft daran appelliert worden, den Uferstreifen zwischen dem Stauwehr und dem Schiffsanleger Heisterholz aus dem Landschaftsschutz herauszunehmen und dauerhaft für eine Freizeitnutzung zu sichern, da dieser Bereich mittlerweile der einzig verbliebene Teil im Stadtgebiet von Petershagen sei, in dem Einwohner und Touristen überhaupt noch Naherholung direkt an der Weser betreiben könnten.

Aus der Jägerschaft ist der Kreisverwaltung kürzlich eine ausführliche Stellungnahme zugegangen, in der der bisherige Umgang der Unteren Naturschutzbehörde mit dem Thema Prädatoren auch aus rechtlicher Sicht kritisch beleuchtet wird. Die Erwartungen an den Landschaftsplan aus Sicht der Landwirtschaft hat der Leiter der Kreisgeschäftsstelle der Landwirtschaftskammer NRW, Dr. Bernhard Rump, in einem Interview in der Juni-Ausgabe des Petershäger Anzeigers formuliert (nachzulesen auf unserer Webseite).
Auf Anfrage des Petershäger Anzeigers hat die Pressestelle des Kreisverwaltung mitgeteilt, dass Sitzungen der Begleitkommissionen üblicherweise nicht öffentlich seien. Dieses sei „Voraussetzung, um den Mitgliedern einen möglichst freien und offenen Austausch untereinander zu ermöglichen.“ Um Transparenz zu schaffen, würden Protokoll und Präsentationen im Nachgang im Internet veröffentlicht.

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Der Begleitkommission gehören Mitglieder aus Politik, Verwaltung und Umweltverbänden, sowie Vertreter des beauftragten Gutachterbüros an. Die Teilnehmer der ersten Sitzung der Begleitkommission sind im Ergebnisprotokoll aufgelistet, das auf der Seite des Kreises (www.minden-luebbecke.de) veröffentlicht ist.

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