Anzeige

Anzeige

Petershagen investiert 550.000 Euro in neues Feuerwehrfahrzeug

Mit dem neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 verbessert die Stadt Petershagen ihre Einsatzfähigkeit deutlich. Moderne Technik, 2.000-Liter-Wassertank und Rettungsausrüstung sorgen für mehr Sicherheit bei Bränden und Unfällen.
Das neue HLF 20 bei der offiziellen Übergabe. Foto: Jessica Höffner
Das neue HLF 20 bei der offiziellen Übergabe. Foto: Jessica Höffner

Von Jessica Höffner

Petershagen. 550.000 Euro hat die Stadt Petershagen für das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug, kurz HLF 20, investiert. „Und ich bin froh, dass wir das gemacht haben“, sagt Bürgermeister Dirk Breves bei der offiziellen Schlüsselübergabe an Wehrleiter Horst Beckemeier.

„Hier steht ein Fahrzeug im Wert eines Einfamilienhauses“, so Dirk Breves. Anfang Dezember wurde das HLF 20 bereits aus Ulm überführt und hat seitdem in der Stadt Petershagen schon den einen oder anderen Einsatz gefahren. Technisch, so der Bürgermeister, biete das Fahrzeug „deutlich mehr als das Altfahrzeug“, das mehr als 30 Jahre im Einsatz war. Neben einem Löschwassertank, der 2.000 Liter fasst, verfügt das Fahrzeug mit dem Kennzeichen MI – PE 1330 auch über einen fest eingebauten 120-Liter-Schaummitteltank und eine umfangreiche Ausstattung zur Brandbekämpfung und zur technischen Hilfeleistung. Ein besonderes Ausstattungsmerkmal: ein hydraulischer Rettungssatz mit Schere und Spreizer für die Unfallrettung. „Wir haben uns keine goldenen Knöpfe gewünscht, sondern ein Fahrzeug für die Sicherheit unserer Bürger“, erklärten der Petershäger Löschgruppenführer Martin Buse und Wehrleiter Horst Beckemeier mit Blick auf das HLF 20, das unter anderem auch eine Wärmebildkamera an Bord hat. Die unterstützt die Einsatzkräfte auch bei völliger Dunkelheit oder starker Rauchentwicklung. Zudem steht für die schnelle Entrauchung von Gebäuden ein akkubetriebener Überdruckbelüfter zur Verfügung. Eine weitere Besonderheit: Dank eines fest verbauten Navigationssystems kann die Leitstelle den Einsatzort direkt an das Fahrzeug übermitteln. Für die Einsatzkräfte bedeutet das eine noch schnellere und präzisere Anfahrt. Zur Erhöhung der Arbeitssicherheit bei Nacht stehen den Einsatzkräften mehrere Akkulampen sowie ein ausfahrbarer Lichtmast zur Verfügung. Umlaufende LED-Scheinwerfer sorgen nicht nur für eine hohe Sichtbarkeit des Fahrzeugs, sondern erleichtern auch das Arbeiten im direkten Umfeld.

Anzeige

Während sich die Petershäger Löschgruppe über das Fahrzeug freute, wurden drei Rosenbauer-Fox-Tragkraftspritzen an die Löschgruppen Maaslingen, Südfelde und Wietersheim übergeben. Die Pumpen liefern eine Förderleistung von mehr als 2.000 Litern pro Minute und gelten als leistungsstärkste portable Feuerwehrpumpen ihrer Klasse. Für Dirk Breves sind die Investitionen auch mit Blick auf die Kinder- und Jugendfeuerwehr wichtig. „Für die Nachwuchskräfte ist es doch eine tolle Motivation“, so der Bürgermeister. Apropos Jugendfeuerwehr: Die Feuerwehrjungen und -mädchen halfen bei der Schlüsselübergabe kräftig mit und versorgten ihre Kameraden mit Getränken. Dazu gab es an dem Abend neben Bratwurst auch ein Fläschchen „Blaulichtwasser“.

Bürgermeister Dirk Breves, Löschgruppenführer Martin Buse und Wehrleiter Horst Beckemeier (von links). Foto: Jessica Höffner
Bürgermeister Dirk Breves, Löschgruppenführer Martin Buse und Wehrleiter Horst Beckemeier (von links). Foto: Jessica Höffner