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Sachbeschädigung in Petershagen: Lechner-Figur „Herr Hagen“ kurz nach Restaurierung beschädigt

Kaum zurück nach aufwendiger Restaurierung, schon beschädigt: Die Lechner-Figur „Herr Hagen“ auf dem Rathausvorplatz in Petershagen wurde mutmaßlich an Himmelfahrt Opfer von Vandalismus. Der Schaden liegt laut Initiative im vierstelligen Bereich – jetzt werden Zeugen gesucht.
"Herr Hagen" wurde mutmaßlich am Himmelfahrts-Tag beschädigt. Foto: privat
"Herr Hagen" wurde mutmaßlich am Himmelfahrts-Tag beschädigt. Foto: privat

Von Jessica Höffner

Petershagen. Wenige Tage nach der Rückkehr der Lechner-Figuren nach umfassender und kostenintensiver Restaurierung kam es mutmaßlich am Himmelfahrtstag zu einer Sachbeschädigung bei „Herrn Hagen“, der auf dem Rathausvorplatz in Petershagen seinen Platz hat. „Der Schaden beläuft sich auf eine vierstellige Summe“, erklärte Karola Krause, Vorsitzende der Petershagen-Initiative, auf Anfrage unserer Redaktion.

Ärger, Wut, Enttäuschung machten sich in diesen Tagen bei Karola Krause breit. Es war der Himmelfahrtstag, als sie gegen 15.45 Uhr ein Foto der beschädigten Lechner-Figur erhielt. Nach 2012, als „Herr Hagen“ und „Herr Meier“ von Unbekannten „geköpft“ wurden, ist es die zweite Sachbeschädigung, die der Initiative „viel Geld“ kosten wird. „Eine Anzeige wurde natürlich erstattet“, so Karola Krause, die den mutmaßlichen Tatzeitraum auf die Zeit von 10 bis 15 Uhr am Himmelfahrtstag eingrenzt. Große Gruppen mit Bollerwagen sollen sich an dem Tag auf dem Rathausvorplatz aufgehalten haben. Ob sie etwas mit der Sachbeschädigung zu tun haben? Völlig unklar. Deshalb hofft Karola Krause auf Zeugen, die möglicherweise gesehen haben, wie „Herr Hagen“ beschädigt wurde.

Ein Pflaster für "Herrn Hagen". Foto: Jessica Höffner
Ein Pflaster für „Herrn Hagen“. Foto: Jessica Höffner

Mittlerweile hat die Vorsitzende der Initiative dem „geschädigten Herren“ ein Pflaster aufgeklebt – so lange, bis „Herr Hagen“ abgebaut und abgeholt wird, damit er repariert werden kann. „Zeugen, die etwas gesehen haben, können sich gerne bei der Stadt melden“, erklärt Evelyn Hotze aus der Stabsstelle für Stadtmarketing auf Anfrage. Karola Krause hofft indes darauf, dass sich der Täter von sich aus zu seiner Schuld bekennt: „Und wenn auch nur mit einer anonymen Spende, damit wir die Figur wieder reparieren können, ohne dass wir die gesamten Kosten tragen müssen.“

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