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Sturmtief „Elli“: mkb stellt Verkehr vorübergehend ein +++Update 07.54 Uhr+++

Sturmtief „Elli“ kommt: Wie stark trifft das Winterwetter den Kreis Minden-Lübbecke und den Kreis Nienburg? Aktuelle Meldungen, Warnungen und Fotos gibt es hier.
Winterlicher Blick auf Lahde. Foto: Krischi Meier
Winterlicher Blick auf Lahde. Foto: Krischi Meier

Kreis Minden-Lübbecke/Landkreis Nienburg (kri/jh). Sturmtief „Elli“ ist im Anmarsch. Doch wie schlimm wird es im Kreis Minden-Lübbecke und im Kreis Nienburg? Aktuelle Meldungen, Infos zu Schulausfällen und Co. und Winterfotos gibt es hier.

Unsere Redaktion freut sich über Leserfotos (Freitag, 8.02 Uhr)

Schickt uns eure Winterfotos! Unsere Redaktion freut sich über eure winterlichen Aufnahmen. Schickt uns gerne eure Fotos: von der Schneeballschlacht, dem Rodelvergnügen oder schöne Winterfotos aus dem Kreis Nienburg und dem Kreis Minden-Lübbecke. An diese Adresse könnt ihr eure Schneefotos schicken: redaktion@wipmedien.de

„Elli“ ist da: mkb stellt Betrieb ein (Freitag, 7.51 Uhr)

„Aufgrund der aktuellen Lage stellen wir den Verkehr vorübergehend ein. Wir beobachten die Situation weiterhin aufmerksam und entscheiden anschließend über das weitere Vorgehen“, schreiben die Mindener Kreisbahnen (mkb) auf ihrer Homepage. Gleichzeitig weist die Stadt Petershagen darauf hin, dass die Einstellung des Verkehres auch für den gesamten Schulbusverkehr in Petershagen gilt.

Screenshot Jessica Höffner/ Quelle Stadt Petershagen
Screenshot Jessica Höffner/ Quelle Stadt Petershagen

Gute Nacht! Ab morgen früh sind wir wieder mit aktuellen Meldungen für Sie da (21.32 Uhr)

Unsere Redaktion verabschiedet sich jetzt in einen kurzen (Winter-)Schlaf. Ab morgen früh sind wir wieder für unsere Leserinnen und Leser da. Natürlich halten wir Sie auch morgen auf dem Laufenden – und wie immer gilt: Bei uns lesen Sie alle Inhalte kostenlos.

Allen, die heute Abend, in der Nacht oder am Morgen mit dem Auto unterwegs sind, wünschen wir eine gute und vor allem sichere Fahrt.

Allen Einsatzkräften wünschen wir eine ruhige Nacht – und sagen an dieser Stelle schon einmal Danke!

Schneelandschaft am Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Foto: Dietmar Meier
Schneelandschaft am Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Foto: Dietmar Meier

Naturgefahrenportal bündelt Informationen des Deutschen Wetterdienstes (20.30 Uhr)

Längst liefern zahlreiche Wetter- und Warn-Apps schnelle Informationen rund um das Wetter und mögliche Gefahrenlagen. Das Naturgefahrenportal des Deutschen Wetterdienstes bündelt all diese Informationen – einfach und übersichtlich. Wichtig zu wissen: Push-Mitteilungen sind über das Portal nicht möglich. Das Naturgefahrenportal ist vielmehr eine Ergänzung zu bestehenden Warnsystemen und liefert eine Übersicht.

Screenshot Jessica Höffner/ Quelle www.naturgefahrenportal.de
Screenshot Jessica Höffner/ Quelle www.naturgefahrenportal.de

Aktuell warnt das Naturgefahrenportal beispielsweise für Uchte vor „mäßigem Schneefall“ im Zeitraum vom 9. Januar, 2 Uhr, bis zum 10. Januar, 10 Uhr. Demnach wird Schneefall mit Mengen zwischen 10 bis 15 Zentimetern erwartet; zudem soll es „verbreitet“ glatt werden.

Für Petershagen gilt indes ebenfalls die Warnung vor „mäßigem Schneefall“ im Zeitraum vom 9. Januar, 0 Uhr, bis zum 9. Januar, 9 Uhr. „Es tritt im Warnzeitraum Schneefall mit Mengen zwischen 5 cm und 10 cm auf. In Staulagen werden Mengen bis 15 cm erreicht. Verbreitet wird es glatt“, lautet die Vorhersage des Naturgefahrenportals.

Weitere Infos gibt es auf der Website des Naturgefahrenportals.

Sicher unterwegs bei Schnee und Glätte: Fünf Tipps für Autofahrer (19.45 Uhr)

  1. Geschwindigkeit anpassen: Bei Schnee und Glätte sollte deutlich langsamer gefahren werden, um die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten.

  2. Abstand vergrößern: Ein größerer Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ermöglicht längere Bremswege und reduziert das Unfallrisiko.

  3. Vorausschauend fahren: Frühzeitiges Bremsen, sanftes Beschleunigen und gleichmäßige Lenkbewegungen helfen, ein Ausbrechen des Fahrzeugs zu vermeiden.

  4. Beleuchtung einschalten: Auch tagsüber sorgt eingeschaltetes Abblendlicht für bessere Sichtbarkeit bei Schneefall.

  5. Winterausrüstung prüfen: Winterreifen, freie Scheiben und ein geräumtes Fahrzeug sind Voraussetzung für sicheres Fahren bei winterlichen Straßenverhältnissen.

Angepasste Geschwindigkeit und ausreichender Abstand sind bei winterlichen Bedingungen besonders wichtig. Foto: Krischi Meier
Angepasste Geschwindigkeit und ausreichender Abstand sind bei winterlichen Bedingungen besonders wichtig. Foto: Krischi Meier

 

WDR sendet um 20.15 Uhr ein Extra zum Sturmtief „Elli“ (18.34 Uhr)

Unter dem Titel „NRW rüstet sich für den Wintereinbruch“ sendet der WDR am heutigen Donnerstag, 8. Januar, um 20.15 Uhr ein Extra zum Sturmtief „Elli“ und den Auswirkungen, die dadurch in den nächsten Tagen auf NRW zukommen. Die Moderation übernehmen Anne Gesthuysen und Michael Dietz. Die 15-minütige Sendung wird online gestreamt und ist auch in der WDR aktuell App abrufbar. Hier geht es zum Stream. (Quelle: WDR.de).

Grundschulen: Eltern entscheiden über Schulbesuch der Kids (18.05 Uhr)

Auch für die Kids, die den Grundschulverbund Eldagsen-Friedewalde besuchen, gilt am morgigen Freitag, 9. Januar: Die Eltern entscheiden, ob ihr Kind in die Schule geht. „Für die morgige angekündigte Wetterlage gibt es bisher noch keine Meldung bzw. Anordnung aus der Bezirksregierung. Daher entscheiden Sie morgen selbst, ob der Schulweg für Ihr Kind zumutbar ist. Bitte informieren Sie uns über die Elternnachricht über das Fehlen Ihres Kindes“, schreibt Alexandra Mohrhoff, Schulleiterin des Grundschulverbundes Eldagsen-Friedewalde auf der Website. Die gleiche Regelung gilt auch für die Grundschule Windheim und den Grundschulverbund Lahde-Frille.

Rettungsdienst, Kreisleitstelle und Winterdienst sind vorbereitet (17.05 Uhr)

Der Kreis Minden-Lübbecke hat auf seiner Facebook-Seite einen Post veröffentlicht, der unter anderem darauf hinweist, dass der Rettungsdienst, die Kreisleitstelle mit dem Notruf und der Winterdienst gut vorbereitet sind, wenn Sturmtief „Elli“ – wie angekündigt – auch für eine extreme Wetterlage im Kreisgebiet sorgen sollte. „Verzichtet bei viel Schnee und Eis aber bitte auf nicht dringend notwendige Fahrten und seid vorsichtig unterwegs“, schreibt der Kreis in dem Post weiter. „Seid euch sicher: Die Kolleginnen und Kollegen geben ihr Bestes für eure Sicherheit. Das gilt für alle Verwaltungen, Behörden und Einsatzkräfte im Kreis. Danke für euren Einsatz“, heißt es weiter im Facebook-Post.

Screenshot Jessica Höffner/Quelle Facebook-Seite des Kreises Minden-Lübbecke
Screenshot Jessica Höffner/Quelle Facebook-Seite des Kreises Minden-Lübbecke

Ackerflächen sind nicht zum Driften geeignet (16.45 Uhr)

Bei dem kalten Wetter mögen Fahrexperimente mit dem Auto ja durchaus verlockend sein. Ob man sowas aber unbedingt auf einem Acker veranstalten muss, erscheint doch mehr als fraglich. Vielleicht hätte der/die Verantwortliche vorher mal drüber nachdenken können, ob dabei Pflanzen beschädigt werden oder der Untergrund verdichtet wird. So gesehen an der Straße „Ravensberg“ in Petershagen kurz vor dem Stauwehr.

Foto: Dietmar Meier
Foto: Dietmar Meier

Pressepokal des TuS Petershagen/Ovenstädt findet statt (15.57 Uhr)

Der TuSPO-Pressepokal soll morgen ab 18 Uhr in der Sporthalle des Städtischen Gymnasiums Petershagen trotz der Wettervorhersage wie geplant stattfinden. Diese Mannschaften sorgen für hochklassigen Hallenfußball und spielen um den Pokal.

Bundesweite Einschränkungen im Bahnverkehr (15.16 Uhr)

Bahnreisende aufgepasst: Aufgrund von Sturmtief Elli kommt es aktuell zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Es fallen Züge aus oder verspäten sich. Betroffen sind der Fernverkehr der DB bundesweit und der Regionalverkehr in Norddeutschland. Weiterführende Informationen erhalten Reisende auf der Website der Deutschen Bahn.

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Sekundarschule in Lahde: Eltern entscheiden, ob Weg für Kinder zur Schule zumutbar ist (14.50 Uhr)

Die Sekundarschule Lahde hat auf ihrer Homepage folgende Meldung veröffentlicht: […] Aufgrund der für morgen, Freitag, den 09.01.2026, angekündigten Extremwetterlage weisen wir darauf hin, dass Sie darüber entscheiden können, ob der Weg zur Schule für Ihr Kind zumutbar ist oder ob Sie es zu seiner eigenen Sicherheit zu Hause lassen. Die Empfehlungen in den Nachrichten verweisen darauf, auf alle unnötigen Wege zu verzichten, um unnötige Unfälle zu vermeiden. Deshalb werden unseren Schülerinnen und Schülern von den Fachkolleginnen und -kollegen nach dem morgigen Stundenplan vorsorglich Aufgaben digital über Teams zur Verfügung gestellt. Auch in WebUntis können ab morgen früh die Aufgaben eingesehen werden. Bleibt Ihr Kind im Homeoffice, soll es diese morgen von zu Hause aus bearbeiten.  Selbstverständlich werden Schülerinnen und Schüler, die morgen zur Schule kommen, von uns betreut. Da wir davon ausgehen, dass der Großteil unserer Schülerschaft – auch aufgrund von Ausfällen der Busse – nicht erscheinen wird, bitten wir Sie, uns morgen ausnahmsweise nicht zu melden, dass Sie Ihr Kind zu Hause lassen. Bitte teilen Sie uns möglichst zeitnah mit, dass Sie Ihr Kind morgen voraussichtlich zur Schule schicken werden: info@sekundarschule-petershagen.de . […] Hier geht es zur Veröffentlichung der Sekundarschule Petershagen.

DLRG zu Eisflächen: Die Winteridylle ist eine trügerische (14.46 Uhr)

Die anhaltende Kälte hat in vielen Regionen Deutschlands zur Bildung von Eisflächen auf Seen, Teichen und fließenden Gewässern geführt. Trotz der winterlichen Kulisse warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) eindringlich davor, diese Eisflächen zu betreten. Nach Einschätzung der Wasserretter ist das Eis in den meisten Fällen weiterhin nicht tragfähig.

„Verschiedenste Faktoren führen dazu, dass das Eis grundsätzlich gefroren aussieht, aber eben nicht zwingend dick genug sein muss“, erklärt Philipp Pijl, Bereichsleiter Wasserrettung und Bevölkerungsschutz beim Bundesverband der DLRG. Denn außer den niedrigen Temperaturen, spielen noch weitere Einflüsse eine bedeutende Rolle: Schnee auf dem Eis führt zu Lufteinschlüssen, die die Tragfähigkeit deutlich reduzieren. Zudem ist oft unklar, ob ein Gewässer vollständig abgekühlt ist, oder ob unterirdische Zuflüsse für höhere Wassertemperaturen sorgen. „Am Rand kann das Eis tragen, ein Stück weiter draußen ist es plötzlich nur noch ein Zentimeter dick oder sogar offen“, so Pijl.

DLRG Übung zur Eisrettung. Foto: DLRG e.V./Daniel-André Reinelt
DLRG Übung zur Eisrettung. Foto: DLRG e.V./Daniel-André Reinelt

Mit Blick auf das kommende Wochenende warnt der Experte der DLRG insbesondere vor den Auswirkungen wechselnder Temperaturen. Nachts herrschen verbreitet Minusgrade, tagsüber steigen die Temperaturen teils über den Gefrierpunkt. „Die größte Gefahr ist, dass Schnee antaut und anschließend wieder gefriert“. Dabei entstehen mehrschichtige Eisplatten, die optisch massiv wirken, tatsächlich aber kaum tragfähig sind. Der Wechsel aus Frost und Tauwetter erhöht das Risiko zusätzlich.

Hier geht es zur Pressemitteilung der DLRG.

Allianz-Kunden per SMS gewarnt (14.02 Uhr)

Kunden der Allianz werden per SMS gewarnt. Einer unserer Leser schickte uns diesen Screenshot. Die Allianz hat die Warnung „Rot“ ausgesprochen und warnt im Raum Petershagen vor starkem Schneefall mit 10 bis 15 Zentimetern Neuschnee und Schneeverwehungen. Laut Allianz-Warnung soll der Schneefall heute Nacht ab 2 Uhr einsetzen; die Warnung gilt dann bis Samstag, 10. Januar, 14 Uhr.

Screenshot/Leserfoto
Screenshot/Leserfoto

Gymnasium Petershagen reagiert auf Wetterlage – Eltern können über Schulbesuch entscheiden (13.44 Uhr)

Aufgrund der aktuellen Wetterlage hat das Gymnasium Petershagen die Eltern seiner Schülerinnen und Schüler informiert, dass sie selbst entscheiden können, ob der Weg zur Schule morgen zumutbar ist. „Die Sicherheit geht hier vor“, betont Schulleiterin Christine Werner. Sie geht davon aus, dass nicht allzu viele Schüler den Unterricht besuchen werden. Klausuren und Klassenarbeiten, die für Freitag geplant waren, werden verschoben. Stattdessen stehen digitale Aufgaben bereit. Schülerinnen und Schüler, die dennoch zur Schule kommen, werden selbstverständlich betreut, auch wenn voraussichtlich kein regulärer Unterricht stattfinden wird.

Landkreis Nienburg: Schule fällt aus! (13.41 Uhr)

Im Landkreis Nienburg/Weser (einschließlich der Stadt Nienburg) fällt der Präsenzunterricht am Freitag, 9. Januar, an den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen witterungsbedingt aus. Hier geht es zur Meldung des Landkreises Nienburg. 

Dienststellen der Stadtverwaltung Petershagen am Freitag, 9. Januar, nur telefonisch erreichbar (13.22 Uhr)

Alle Dienststellen der Stadtverwaltung Petershagen sind aus innerbetrieblichen Gründen am Freitag, 9. Januar, für den Besucherverkehr geschlossen. Eine telefonische Erreichbarkeit der Fachämter ist gewährleistet. Zu den betroffenen Dienststellen zählen auch das Jugendzentrum und die Stadtbücherei. Die Stadtbücherei Petershagen ist zudem am Samstag, 10. Januar, geschlossen.

Samtgemeinde Uchte gut vorbereitet (12.48 Uhr)

„Die Samtgemeinde Uchte ist gut vorbereitet“, teilt Bernd Müller von der Samtgemeinde auf Anfrage unserer Redaktion mit. Die Bauhöfe seien – wie üblich – in einer 24-stündigen Bereitschaft. Streusalzmangel herrsche ebenfalls nicht. Ob am morgigen Freitag, 9. Januar, Schulunterricht in Uchte stattfindet, entscheide laut Bernd Müller der Landkreis. Meldungen liegen derzeit noch nicht vor (Stand 8. Januar; 12.48 Uhr).

Räumfahrzeuge überholen ist erlaubt – aber gefährlich (12.45 Uhr)

Räumfahrzeuge sind bei Schnee, Matsch und Glatteis im Dauereinsatz. Grundsätzlich dürfen die langsamen Fahrzeuge überholt werden. Doch wer überholt, haftet in der Regel bei einem Unfall, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Räumfahrzeuge haben Sonderrechte im Straßenverkehr. „Arbeitsfahrzeuge mit rot-weißen Warnmarkierungen dürfen auf jeder Straßenseite und in alle Richtungen fahren. Auch Anhalten ist für sie überall erlaubt“, sagt Roland Richter, Verkehrsexperte bei der R+V Versicherung. In der Nähe der großen Fahrzeuge ist also besondere Vorsicht geboten. Vorbeifahren nur auf eigenes Risiko Grundsätzlich sollte man zu einem Räumfahrzeug ausreichend Abstand halten. „Trifft das Streugut ein anderes Fahrzeug, ist der Winterdienst in der Regel nicht in der Pflicht“, betont R+V-Experte Richter. Auch wenn Räumfahrzeuge entgegenkommen, sollte man möglichst rechts fahren und Abstand halten. Hinzu kommt: Vor dem Räumfahrzeug kann die Fahrbahn noch voller Schnee oder Eis sein. „Der plötzliche Wechsel des Untergrunds macht ein Überholmanöver besonders gefährlich“, warnt R+V-Experte Richter. Auf Autobahnen fahren häufig mehrere Räumfahrzeuge versetzt hintereinander. Rechtsüberholen ist bis auf wenige Ausnahmen verboten. Auch beim regelgerechten Überholen gilt: Bei einem Unfall haftet normalerweise derjenige, der überholt hat. „Das gilt beispielsweise bei einem Zusammenstoß mit einem Räumfahrzeug“, so Richter weiter.

BAWN bereitet sich auf glatte Straßen vor (11.10 Uhr)

Aufgrund der aktuellen Wetterlage bereitet sich der Betrieb Abfallwirtschaft Nienburg/Weser (BAWN) darauf vor, dass die Abfuhr im gesamten Landkreis Nienburg/Weser regional eingeschränkt sein kann. Für Freitag, den 9. Januar, sind weitere Schneefälle und glatte Straßen in Norddeutschland angekündigt. „Die Fahrzeuge der Abfalleinsammlung fahren auf jeden Fall“, sagt BAWN-Vorstand Arne Henrik Meyer am Donnerstagvormittag. Gleichzeitig ist derzeit nicht vorhersehbar, wie glatt es wird und ob alle Straßen im Kreisgebiet sicher befahren werden können. Deshalb kann der BAWN am Freitag weder die gewohnten Leerungszeiten garantieren noch zusagen, dass alle bereitgestellten Tonnen geleert werden. Ob eine Straße angefahren werden kann, hängt von der aktuellen Wetterlage und den Straßenverhältnissen ab. Die Fahrer entscheiden vor Ort je nach Situation, ob eine Leerung möglich ist. Um bestmöglich vorbereitet zu sein, setzt die BAWN zusätzlich ein weiteres Fahrzeug ein. Außerdem sind die Mitarbeiter im Austausch mit den Bauhöfen im Kreisgebiet und behalten die Straßenverhältnisse im Blick.
Wenn Tonnen am Freitag nicht geleert werden, bittet der BAWN darum, diese wieder zum Haus zurückzuziehen Sobald es die Bedingungen wieder zulassen, wird geprüft, inwieweit Touren nachgeholt werden können.

Vorsorglich geschlossen bleiben am kommenden Samstag, 10. Januar, die Grüngutannahmestellen in Lichtenmoor, Wenden-Lohe, Eystrup-Doenhausen, Lavelsloh und Lemke sowie Rehburg. Wie gewohnt geöffnet sind die Zentralen Wertstoffhöfe in Uchte, Hoya und Leese sowie das Entsorgungszentrum Nienburg/Krähe.

Aktuelle Informationen gibt es in der BAWN-App und unter www.bawn.de. (Quelle: www.bawn.de)

Schneelandschaft zwischen Uchte und Nendorf. Foto: Jessica Höffner
Schneelandschaft zwischen Uchte und Nendorf. Foto: Jessica Höffner

Schulausfall im Kreis Minden-Lübbecke?

Auf Grundlage der Meldungen und Empfehlungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erhalten die Bezirksregierungen und das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) unmittelbar Meldungen, ob extreme Witterungsverhältnisse (Unwetter) vorliegen. Zu den Unwetterereignissen zählen: (extrem) heftiger Starkregen, schwere Sturmböen bis hin zu extremen Orkanböen, schwere bis extreme Gewitter, evtl. mit extremen Orkanböen/Starkregen, (extrem) starker Schneefall, evtl. mit Verwehungen und Glatteis.

In diesen Fällen entscheidet, basierend auf den Meldungen und Empfehlungen des Deutschen Wetterdienstes, das Krisenmanagement der einzelnen Bezirksregierungen nach Rücksprache mit dem Schulischen Krisenbeauftragten des MSB, ob das Ruhen des Unterrichts in Präsenz angekündigt werden soll. Zuständig für die Schulen in und um Minden ist die Bezirksregierung Detmold. Bis dato liegt noch keine Meldung über einen möglichen Schulausfall vor (Stand: 8. Januar, 11.45 Uhr).

Schulausfall in Niedersachsen

Die Wetterbedingungen sorgen für viele Schulausfälle in Niedersachsen. Ob der Unterricht am Freitag, 9. Januar, an den Schulen im Landkreis Nienburg ausfällt, wird vermutlich erst am frühen Morgen des 9. Januars entschieden. Weitergehende Informationen gibt es auf der Website des Landkreises Nienburg.

Ridgeback Akiki trägt bei diesem Wetter gerne ihren Mantel. Foto: Jessica Höffner
Ridgeback Akiki trägt bei diesem Wetter gerne ihren Mantel. Foto: Jessica Höffner

Kreisverwaltung Minden am Freitag nur eingeschränkt erreichbar
Der Deutsche Wetterdienst hat für Freitag, 9. Januar, extreme Wetterlagen unter anderem für Nordrhein-Westfalen und das angrenzende Niedersachsen vorher gesagt. Sturmtief Elli soll Schnee und Glatteis bringen. Wer nicht unbedingt unterwegs sein muss, sollte zu Hause bleiben und das Auto stehen lassen. Aus diesem Grund ist auch die Kreisverwaltung Minden an diesem Tag nur eingeschränkt erreichbar. Termine vor Ort sind gegebenenfalls in Absprache zu verschieben. Die telefonische Erreichbarkeit der Kreisverwaltung ist gewährleistet.

Dieser Text wird laufend aktualisiert