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Was Boule so besonders macht: Zwei Spieler über den Boom in Petershagen

Der Boulesport erlebt in Petershagen einen echten Boom: Mittlerweile treten 30 Teams aus 15 Ortschaften in der beliebten Bouleliga gegeneinander an.
Der Boulesport boomt in Petershagen. Foto: Krischi Meier
Der Boulesport boomt in Petershagen. Foto: Krischi Meier

Von Jessica Höffner

Petershagen. Der Boulesport boomt in Petershagen. 30 Teams aus 15 Ortschaften gehen mittlerweile im Ligabetrieb an den Start. Einer, der von Beginn an dabei ist, ist Hartmut Reising. Wir haben mit ihm und Jutta Grabert, ebenfalls begeisterte Boulespielerin, über den Boom und die Faszination der Kugeln gesprochen.

Als Hartmut Reising im Mai 2017 gemeinsam mit sechs weiteren Boulecracks die Austragung der ersten Stadtmeisterschaft beschloss, ahnte er noch nicht, dass sich die Bouleliga in Petershagen knapp zehn Jahre später längst etabliert hat. „Uwe Schäkel hat einen großen Anteil daran, dass es einen solchen Boule-Boom gegeben hat“, so Hartmut Reising. Schäkel, heute Spielleiter der Liga, hat laut Reising nahezu überall die Boule-Werbetrommel gerührt – mit Erfolg. „Wenn man dann noch sieht, wie viele Bouleplätze in den vergangenen Jahren entstanden sind, ist das wirklich der helle Wahnsinn“, sagt Reising, der für die dritte Döhrener Mannschaft an den Start geht. „Die Döhrener Spieler sind die Profis“, wirft Jutta Grabert ein. Hartmut Reising lächelt, während die Ergebnisse in der Tat eine deutliche Sprache sprechen. Dreimal, in den Jahren 2018, 2021 und 2025, konnten sich die Döhrener bereits den Titel sichern; jeweils zweimal ging der Sieg nach Eldagsen (2019 und 2023) und Wasserstraße (2022 und 2024). Eine Frage des Ehrgeizes? „Natürlich möchte jeder gewinnen, der zu einem Spiel antritt“, sagt Hartmut Reising. Viel wichtiger aber sei für die Boulespieler der Spaß am Sport, an der Geselligkeit, am gemeinsamen Beisammensein nach der Partie bei Bratwurst, Bockwurst oder Leberkäse.

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Auch Jutta Grabert, die seit drei Jahren in Ovenstädt die Kugeln wirft, schätzt genau das – und auch die Tatsache, dass der Sport für jedermann geeignet ist. „Das Tolle am Boule ist, dass dort Jung und Alt gemeinsam spielen. Es spielt auch keine Rolle, ob die Mitspieler männlich oder weiblich sind. In der Liga spielen sogar einige mit, die körperliche oder geistige Einschränkungen haben. Boule kann also wirklich jeder spielen“, macht Jutta Grabert ihre Begeisterung deutlich. Drei Mannschaften sind in Ovenstädt mittlerweile für den Ligabetrieb gemeldet. „Neue Spieler und Spielerinnen sind aber nach wie vor jederzeit willkommen“, sagt Jutta Grabert. „Und auch wir in Döhren freuen uns über weitere Mitstreiter“, ergänzt Hartmut Reising. Vorerfahrungen seien nicht notwendig. Die einzige Voraussetzung: der Spaß am Boulesport. Noch bis August läuft im Übrigen die diesjährige Meisterschaft. Die 16 besten Teams spielen später in vier Gruppen die acht Endrundenteilnehmer aus. Der Meister wird dann am 15. August in Döhren ermittelt.

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