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Was wird aus dem Deutschen Haus in Petershagen?

Was wird aus dem Deutschen Haus in Petershagen? Die Stadt möchte das denkmalgeschützte Gebäude erhalten und sucht Interessenten, die dem historischen Fachwerkhaus mit einer neuen Nutzungsperspektive wieder Leben einhauchen.
Auf rund 900 Quadratmetern Nutzfläche eröffnet das Deutsche Haus verschiedene Möglichkeiten. Foto: Krischi Meier
Auf rund 900 Quadratmetern Nutzfläche eröffnet das Deutsche Haus verschiedene Möglichkeiten. Foto: Krischi Meier

Petershagen (jh). Es ist Teil der Petershäger Stadtgeschichte und bietet zugleich Raum für neue Nutzungsideen: Das denkmalgeschützte Deutsche Haus an der Mindener Straße steht vor einem möglichen Neuanfang. Die Stadt sucht Interessierte, die das historische Gebäude erhalten und ihm eine neue Perspektive geben wollen. Dabei zählt vor allem das Nutzungskonzept.

Das ehemalige Deutsche Haus stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Mit seiner Fachwerkarchitektur prägt es das Ortsbild. Nun soll geklärt werden, wie das denkmalgeschützte Gebäude künftig genutzt und langfristig erhalten werden kann.

Auf rund 900 Quadratmetern Nutzfläche eröffnet das Haus verschiedene Möglichkeiten. „Denkbar sind unter anderem öffentliche Angebote, Büro- und Verwaltungsräume oder Wohnflächen. Auch andere Nutzungskonzepte sind möglich“, schreibt die Stadt Petershagen. Welche Idee sich letztlich durchsetzt, hängt vor allem davon ab, wie überzeugend sie sich mit dem Erhalt und der nachhaltigen Entwicklung des historischen Gebäudes verbinden lässt.

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Die Stadt Petershagen sucht deshalb Interessierte, die sich der Aufgabe annehmen und dem Deutschen Haus neues Leben einhauchen möchten. Bei der Auswahl soll nicht allein der Kaufpreis ausschlaggebend sein. Entscheidend ist vielmehr die Qualität des vorgelegten Nutzungskonzepts.
„Für das Gebäude spricht auch seine zentrale Lage. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, gastronomische Angebote und kulturelle Einrichtungen sind von dort aus gut erreichbar. Auch die Weser und der Weserradweg befinden sich in der Nähe“, so die Stadt.
Wie es mit dem Deutschen Haus weitergeht, hängt nun von den Ideen und Plänen potenzieller Interessenten ab. Gesucht wird eine Perspektive, die den historischen Charakter des Gebäudes berücksichtigt und zugleich eine tragfähige Nutzung für die Zukunft ermöglicht.
Individuelle Besichtigungstermine und Auskünfte zu bautechnischen Fragen können mit Niklas Nürge vereinbart werden (05702/822-218 oder per E-Mail an n.nuerge@petershagen.de).

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