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Aufregende Routine in Großenvörde

Mehr als 50 freiwillige Helfer, jede Menge Einsatz – und ein klares Ziel: Das Naturfreibad in Großenvörde startklar für den Sommer zu machen.
Mehr als 50 Freiwillige waren nun wieder am Start, um sich um die Sportanlagen, das Freizeitgelände und das Freibad zu kümmern. Foto: privat
Mehr als 50 Freiwillige waren nun wieder am Start, um sich um die Sportanlagen, das Freizeitgelände und das Freibad zu kümmern. Foto: privat

Großenvörde. Das Naturfreibad in Großenvörde geht nach dem großen Umbau nun schon in seine dritte Saison. Einiges – wie die umfangreichen Pflegearbeiten an den Grünanlagen – ist für die Großenvörder Kulturgemeinschaft schon zur Routine geworden und beim alljährlichen Großeinsatz im Frühjahr wusste jede und jeder genau was zu tun ist. Mehr als 50 Freiwillige waren nun wieder am Start, um sich um die Sportanlagen, das Freizeitgelände und das Freibad zu kümmern. Der Tennisplatz ist nach dem Helfertreffen nun wieder frühjahrsfit, Holzflächen sind gestrichen, Dachrinnen gereinigt, Restlaub ist verbracht. Im Freibad haben die Helferinnen und Helfer die Eisdruckpolster aus dem Becken gefischt und eingelagert, der Strandhafer ist zurückgeschnitten, Bäume sind gepflanzt, Sträucher als Sichtschutz nachgesetzt und neue Rasenflächen sind eingesät. Die Grünanlagen am Freizeitgelände sind umfangreich gepflegt und der nach Sturm- und Baustellenschaden ramponierte Informationskasten wurde generalgereinigt, strahlt nun wieder wie zuvor und bietet umfangreiche rund um das Südkreisprojekt inklusive Finnbahn. All diese Arbeiten gehen dabei mit Freude von der Hand, weil die Sommersaison rund um das Freizeitgelände und das Freibad großen Spaß für jung und alt aus der gesamten Umgebung verspricht. Zur guten Gewohnheit zählt auch, dass es bei all der Arbeit auch genügend Gelegenheit zum lustigen Austausch und zum Klönen gibt. Das gemeinsame Mittagessen im Dorfgemeinschaftshaus der Großenvörde bringt dann alle Generationen an einen Tisch und stärkt nochmals den Zusammenhalt dieser Gemeinschaft.

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Neben dieser Routine ist die technische Vorbereitung des Bades auf die Saison aber noch immer aufregend und es gibt Einiges (nach dem Umbau noch weiterhin  Neues und Ungewohntes) zu bedenken. Wann ist die richtige Zeit zur Beckenreinigung und um das Wasser abzulassen? Lassen sich Enten im Becken nieder, die zu verscheuchen sind? Wachsen die Pflanzen im Nassfilter, wie gewünscht? Welche Schächte sind noch zu reinigen? All diese Tätigkeiten, die die Großenvörder ehrenamtlich ausführen, sind von Routine noch weit entfernt und der geplante Eröffnungstermin am 6. Juni darf dabei auch nicht aus dem Blick geraten.

Das gilt auch für die Planung der Aufsichtskräfte, die die DLRG Uchte seit Jahrzehnten gemeinsam mit den Großenvördern ausführt. Akute Sorgen gibt es aktuell nicht, aber es soll Vorsorge getroffen werden, dass das für die kommenden Jahre auch so bleibt. Darum starten die Freunde des Großenvörder Freibades einen Aufruf an ausgebildete Rettungsschwimmer, sich für den Zeitraum von Juni bis August Zeit für diese attraktive Tätigkeit zu nehmen. Der Aufruf richtet sich auch an Interessierte ab 16 Jahren, die sich für einen hochattraktiven Ferien- oder Nebenjob qualifizieren wollen, noch den Rettungsschwimmerschein bei der DLRG in Uchte zu absolvieren. Alle, die sich hierzu mehr Informationen wünschen, können die Kontaktdaten auf www.scgwg.de finden oder sich an clas.oetting@t-online.de wenden.

Insgesamt bestimmt Vorfreude auf die bevorstehende Saison die Grundstimmung. Hat sich das Großenvörder Freibad mit dem angrenzenden Freizeitgelände doch – noch mehr als vor dem Umbau –  zum beliebten Treffpunkt für den Nienburger Südkreis und die benachbarten Gemeinden aus dem Kreis Minden-Lübbecke entwickelt. Vor diesem Hintergrund werden die Großenvörder auch nicht müde zu betonen, dass Helferinnen und Helfer auch außerhalb der Ortsgrenzen des kleine Dorfes stets sehr willkommen sind und dass es genügend Gelegenheiten für jedermann und jede Frau gibt, sich hier mit einzubringen. Einfach unter den bekannten Kontakten melden und schon kann es losgehen und man ist Teil dieser Gemeinschaft.