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Insolvenz bei Gräper Gartenbau in Warmsen: Betrieb mit 20 Mitarbeitern betroffen

Gräper Gartenbau in Warmsen, geführt von Jona Gräper, hat einen Insolvenzantrag gestellt. Der Geschäftsbetrieb wird geordnet begleitet, die nächsten Schritte erfolgen in Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter.
Gräper Gartenbau hat Insolvenz angemeldet. Foto: privat
Gräper Gartenbau hat Insolvenz angemeldet. Foto: privat

Warmsen (kri). Die Firma Gräper Gartenbau, Inhaber Jona Gräper, mit Sitz in Warmsen, hat Insolvenz angemeldet. Der Betrieb beschäftigt derzeit rund 20 Mitarbeiter.

Die wirtschaftliche Entwicklung kam kurzfristig und unerwartet. Um die Situation nicht unkontrolliert eskalieren zu lassen, wurde der Insolvenzantrag frühzeitig und bewusst gestellt. Ziel ist es, die Lage geordnet, transparent und im gesetzlichen Rahmen zu klären.

„Die Zuspitzung kam schneller als erwartet. Als Unternehmer habe ich Verantwortung übernommen und mich bewusst für einen geregelten Weg entschieden“, erklärt Jona Gräper. „Mir war wichtig, Entscheidungen zu treffen, die fair sind und Bestand haben – auch über den heutigen Tag hinaus.“ Der Geschäftsbetrieb wird im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten geordnet begleitet. Die nächsten Schritte erfolgen in Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter, der in den kommenden Tagen erwartet wird. Anschließend wird das weitere Vorgehen gemeinsam festgelegt. Zu Details des laufenden Verfahrens können derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.

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Rückblickend betont Gräper den Wert der vergangenen Jahre: „Auch wenn dieses Kapitel jetzt endet, bin ich stolz auf das, was wir in den letzten vier Jahren gemeinsam mit unserem Team aufgebaut haben. Leistung, Einsatz und Zusammenhalt lassen sich nicht ausradieren – sie bleiben Teil meiner unternehmerischen Erfahrung.“

Gleichzeitig macht Gräper deutlich, dass für ihn mit der Insolvenz kein Schlussstrich unter unternehmerisches Denken gezogen wird. Die kommenden Monate sollen genutzt werden, um Erfahrungen zu ordnen, neue Perspektiven zu entwickeln und künftige Schritte fundiert vorzubereiten. „Wer uns kennt, weiß, dass wir Herausforderungen nicht aussitzen, sondern verarbeiten – und daraus neue Substanz schaffen“, so Jona Gräper. „Verantwortung endet nicht mit einem Verfahren“, so Gräper abschließend. „Sie zeigt sich vor allem darin, wie man danach weiterarbeitet.“