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Kutenhauser Traditionsbäckerei Schlomann feiert 125-jähriges Bestehen [Anzeige]

Die Bäckerei Schlomann blickt auf 125 Jahre Firmengeschichte zurück. Seit fünf Generationen steht der Familienbetrieb aus Kutenhausen für handwerkliche Backkunst, Kundennähe und regionale Verbundenheit.
Bäcker mit Leib und Seele: Christoph Schlomann. Foto: privat
Bäcker mit Leib und Seele: Christoph Schlomann. Foto: privat

Kutenhausen (kri). 125 Jahre sind für ein Handwerksunternehmen alles andere als selbstverständlich. Die Bäckerei Schlomann in Kutenhausen blickt in diesem Jahr auf eine erfolgreiche Geschichte zurück und gleichzeitig optimistisch in die Zukunft. Seit der Gründung im Jahr 1901 steht der Familienbetrieb für handwerklich hergestellte Backwaren, persönliche Kundennähe und die feste Verwurzelung in der Region.

Die Geschichte begann an der Kutenhauser Dorfstraße 36, als Heinrich Heuer dort die Bäckerei gründete. Im Jahr 1930 heiratete August Schlomann in den Betrieb ein. Über Herbert und Marta Schlomann gelangte das Unternehmen 1973 in die Hände von Dieter Schlomann, der die Bäckerei gemeinsam mit seiner Frau Christiane führte. Mit Christoph Schlomann ist inzwischen die fünfte Generation am Ruder. Bereits mit 20 Jahren erwarb er seinen Meistertitel und bereitete sich damit früh auf die Nachfolge vor. Seit 2026 ist er Inhaber des Unternehmens, seine Eltern arbeiten jedoch weiterhin aktiv im Betrieb mit.


Dass er eines Tages die Bäckerei übernehmen würde, stand für Christoph Schlomann schon früh fest. „Seit meiner Kindheit war für mich klar, dass ich den Betrieb weiterführen möchte“, sagt der Bäckermeister. Heute führt er die Familientradition gemeinsam mit seiner Frau Valentina fort, ohne dabei den Blick für neue Ideen zu verlieren. Gemeinsam mit seinen Eltern wurden in den vergangenen Jahren mehrere Filialen modernisiert und an die Wünsche der Kundinnen und Kunden angepasst.
Trotz aller Veränderungen bleibt eines unverändert: die Leidenschaft für das Bäckerhandwerk. „Wir legen großen Wert auf das Handwerk. Bei uns wird alles selbst gebacken“, betont Christoph Schlomann. Täglich beginnt die Arbeit bereits um 3 Uhr morgens. Für den jungen Bäckermeister gehört das längst zum Alltag. „Für mich ist das kein Problem. Ich mache meinen Beruf gerne und dazu gehört auch der frühe Start.“
In der Backstube sorgen heute fünf Bäcker und zwei Auszubildende dafür, dass täglich frische Brote, Brötchen, Kuchen und Torten hergestellt werden. Verkauft werden die Backwaren in vier eigenen Geschäften in Minden sowie über einen mobilen Verkaufswagen, der regelmäßig Kunden in Minden und Petershagen versorgt.

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Ein besonderes Anliegen ist der Familie Schlomann die persönliche Betreuung ihrer Kundschaft. Individuelle Wünsche gehören zum Alltag. Ob Hochzeitstorten, besondere Brotkreationen, festliche Kuchen oder größere Bestellungen mit Lieferservice – vieles wird nach den Vorstellungen der Kunden umgesetzt. Gleichzeitig sind die Filialen weit mehr als reine Verkaufsstellen. Sie sind Treffpunkte für Nachbarn, Freunde und Bekannte, Orte für Gespräche bei Kaffee, Frühstück oder einem Stück Kuchen.
Der familiäre Zusammenhalt spielt dabei nicht nur innerhalb der Familie eine wichtige Rolle. Auch die Mitarbeitenden sind ein wesentlicher Bestandteil des Erfolges. „Das Miteinander im Familienbetrieb ist mir sehr wichtig. Jeder Mitarbeiter ist bei uns wichtig und wird wertgeschätzt“, sagt Christoph Schlomann.
Auf das Erreichte blickt die Familie mit Stolz zurück. „125 Jahre sind etwas ganz Besonderes. Ich bin stolz auf das, was unsere Familie über Generationen hinweg aufgebaut und geleistet hat“, erklärt der Bäckermeister.
Passend zum Jubiläum veranstaltete die Bäckerei einen Aktionstag. Die dabei erzielten Einnahmen wurden vollständig für den guten Zweck gespendet. Jeweils 1.000 Euro gingen an das Fritz-Homann-Bad in Stemmer sowie an den Kinderschutzbund. „Uns ist es wichtig, vor Ort für die Kinder da zu sein“, betont Christoph Schlomann.

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