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Weserbrücke Lahde: Sanierung läuft – keine neuen Vollsperrungen geplant

Die Arbeiten an der Weserbrücke in Petershagen-Lahde kommen voran. Straßen.NRW sieht derzeit keine weiteren Vollsperrungen vor. Doch die Zukunft des Bauwerks bleibt spannend: Die Sanierung soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein, während bereits erste Schritte für einen Ersatzneubau laufen.
Luftbildaufnahme der Weserbrücke; Anfang August. Foto: ddm
Luftbildaufnahme der Weserbrücke; Anfang August. Foto: ddm

Von Jessica Höffner

Petershagen/Lahde. Nach Sperrungschaos und Problemen mit den Querspanngliedern gehen die Arbeiten auf und an der Weserbrücke voran. Die gute Nachricht: „Derzeit müssen die Verkehrsteilnehmenden mit keinen weiteren Vollsperrungen rechnen“, teilt Straßen.NRW auf Anfrage unserer Redaktion mit.

Seit Juni wird wieder an der Brücke gearbeitet. Grundlage dafür sind die Ergebnisse der Untersuchungen und die daraus entwickelten Instandsetzungskonzepte. Aktuell konzentrieren sich die Arbeiten vor allem auf die Fahrbahnplatte auf der Nordseite und die Brückenkappen. „Die Arbeiten laufen planmäßig“, erklärt Straßen.NRW.
Bis zum Jahresende soll die nördliche Brückenkappe abgedichtet und fertiggestellt sein. Wenn das Wetter mitspielt, soll anschließend beziehungsweise parallel der Straßenbau beginnen. Auch die Fahrbahnübergänge sollen eingebaut und die Rampen für den Rad- und Gehweg auf der Nordseite komplettiert werden. Unterhalb der Brücke laufen ebenfalls Arbeiten. Wie teuer die Sanierung am Ende wird, steht allerdings weiterhin nicht fest. „Die aktuellen Kosten der Sanierung lassen sich noch nicht final beziffern“, teilt Straßen.NRW mit. Einen belastbaren Kostenrahmen gibt es damit derzeit ebenso wenig wie eine abschließende Rechnung für die bereits angefallenen Arbeiten.
Auch langfristig bleibt die Weserbrücke ein Thema. Die Sanierung soll nach derzeitiger Planung „voraussichtlich Ende 2027“ abgeschlossen sein. Doch damit ist die Zukunft des Bauwerks nicht geklärt: Die Restnutzungsdauer wird weiterhin mit 2037 angegeben. Deshalb wurden bereits erste Schritte für einen Ersatzneubau eingeleitet.

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Konkreter wird Straßen.NRW dabei noch nicht. Die Planung befinde sich in einem „frühen Planungsstadium“, weshalb derzeit weder belastbare Angaben zu den Kosten noch zur späteren Bauzeit des Ersatzneubaus möglich seien.
Für den aktuellen Verkehr bedeutet das zunächst Entwarnung: Neue Vollsperrungen sind nach Angaben von Straßen.NRW derzeit nicht vorgesehen.
Die größere Frage bleibt jedoch, wie die Weserbrücke über die nächsten Jahre instand gehalten werden kann – und wie rechtzeitig der Ersatzneubau vorbereitet wird, bevor die für 2037 angegebene Restnutzungsdauer erreicht ist.

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