Foto: Krischi Meier

Sägewerk Lampe unter neuer Leitung

Ovenstädt (kri). Er möchte das Traditionsunternehmen nachhaltig weiterführen, an Alt-Bewährtes anknüpfen und neue Ideen in die Tat umsetzen: Mit Beginn des Jahres 2021 hat Sönke Böttcher das Sägewerk Lampe in Ovenstädt von Renate Lampe übernommen.

Ein Unternehmen mit Tradition: Die Fritz Lampe KG wurde im Jahr 1931 von Zimmermeister Fritz Lampe gegründet. 1958 erfolgte die Vergrößerung des Betriebes und der Umzug nach Ovenstädt. Die Zimmerei wurde um ein Sägewerk erweitert, um das benötigte Holz fortan selbst einzuschneiden. 1962 startete Renate Lampe ihre berufliche Laufbahn im elterlichen Betrieb und leitete diesen bis 2020. Noch einige Monate wird sie dem neuen Leiter, Sönke Böttcher, unterstützend zur Seite stehen. In Buchholz groß geworden, kennt sich der 27-jährige in der Region bestens aus, der kürzlich sein Masterstudium in „Forst- und Holzwissenschaft“ an der TU München absolviert hat. „Die Übernahme des Betriebes ist für mich ein großer Schritt und ich freue mich auf die neue Aufgabe.“ 

Als Sägewerk mit Tradition und Erfahrung ist sich der Betrieb der Verpflichtung bewusst, ausschließlich Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu verarbeiten. Das Sägewerk arbeitet eng mit den deutschen Forsten zusammen und bezieht das zertifizierte Rundholz ausnahmslos aus heimischen Wäldern. 

Weiterhin ist die Sägewerk Lampe GmbH ein Ansprechpartner für Nutzholz in den Bereichen Bau, Gewerbe und Industrie und liefert darüber hinaus auch Kaminholz für den privaten Endverbraucher. Im Sägewerk werden die beiden Baumarten Buche und Eiche für den Baubereich, für die Verpackungsindustrie und für die Möbelindustrie zugeschnitten. „Haupsächlich arbeiten wir für Firmenkunden, erfüllen aber auch gerne Wünsche von Privatpersonen“, erzählt Sönke Böttcher. Dazu gehört unter anderem der Lohnschnitt, also der Zuschnitt von eigenen Bäumen oder selbst geschlagenem Holz, um diese selbst weiter zu verarbeiten.