„Es gefällt mir, in Minden zu sein“ – Jürgen Drews im Interview

Kutenhausen. Für Schlagerstar Jürgen Drews ist Minden schon lange ein Begriff. Zwischen seinen bevorzugten Aufenthaltsorten wie Hamburg, München, Sylt, Mallorca oder seinem Heimatort Dülmen im Münsterland ist immer auch mal wieder der Mühlenkreis in seinem vollen Terminkalender zu finden. So auch jetzt bei der jüngst ausgetragenen Ponyfahrsport-WM. Anlass für den „Petershäger Anzeiger“, ein paar Worte mit dem Musiker zu wechseln:

Herr Drews, Sie sind mit einer gewissen Regelmäßigkeit in Minden zu Gast. Was ist in Ihren Augen das Besondere an der Stadt und der Umgebung?

Es ist schon viele Jahre her, dass ich zum ersten Mal in Minden war. Damals noch mit den Les Humphries Singers. Das war ein ganz besonderes Erlebnis – unter anderem, weil ich da erkannte, dass ich künftig auch alleine nach Playback auftreten kann. Als ich vor einigen Jahren mal wieder in Minden war, erlebte ich sie wieder, diese unglaublich tolle Atmosphäre. Kurzum: Es gefällt mir, in Minden zu sein.

Jetzt ist es die Ponyfahrsport-WM, die Sie nach Minden führt. Werden Sie das sportliche Geschehen im Vorfeld Ihres Auftritts verfolgen? Oder wären Sie vielleicht gern selber mit dabei?

Aus zeitlichen Gründen habe ich wegen eines Fernsehauftritts direkt vor der Mindener Veranstaltung keine Möglichkeit, auch nur eine Minute früher nach Minden zu kommen. Pferde und das Reiten sind auch gar nicht so sehr meine Welt, auch wenn meine Frau Ramona eine leidenschaftliche Reiterin ist und wir direkt um die Ecke ein Gestüt haben.

Gibt es etwas, das Sie sich für Ihren Minden-Besuch vorgenommen haben?

Wenn meine Frau dabei wäre, hätten wir vielleicht noch etwas unternehmen können. Aber jetzt ist geplant, direkt wieder abzureisen.

Möchten Sie Ihrem Mindener Publikum eine besondere Botschaft mit auf den Weg geben?

Natürlich meine Lebensphilosophie: Das Leben genießen, so weit es geht. Genießt jede Sekunde des Lebens! Das Leben ist hart genug. Ich bin zwar kein Arzt geworden, aber ich möchte den Menschen zumindest Lebensfreude bringen. Wenn ich das schaffe durch meine Schlager und meinen Aufritt, dann ist dem Genüge getan, was ich erreichen möchte: Die Leute haben Spaß, ich habe Spaß – und gesund ist das auch noch.

Text: Silke Schmidt, Fotos: Krischi Meier