Foto: privat

Balkes Morhoff übernimmt Kälberpatenschaft

Petershagen (sk). Anfang des Jahres vergrößerte sich die „Morhoff-Familie“ um ein weiteres Familienmitglied: Am 11. Januar übernahm Familie Balke stellvertretend für den ganzen Betrieb von Balkes Morhoff die Patenschaft eines kleinen Bullenkalbes auf dem Hof Hellmig im Extertal. Dank dieser Patenschaft darf der kleine „Takashi“ die gesamte Tränkephase bei seiner Mutter bleiben bis er mit etwa sechs bis neun Monaten entwöhnt wird. „Wir freuen uns sehr damit die muttergebundene Kälberaufzucht unterstützen zu können und gleichzeitig auch etwas für mehr Nachhaltigkeit zu tun“, erklärt Deborah Balke die Hintergründe für die Übernahme der Patenschaft. Auf dem Hof der Familie Hellmig dürfen alle Milchkühe Mutter sein, auch dann, wenn sie ein Bullenkalb auf die Welt bringen. Seit 2016 verwirklicht die Familie das Konzept der muttergebundenen Kälberaufzucht auf ihrem Milchviehbetrieb: Kuh und Kalb werden nicht voneinander getrennt, sondern leben gemeinsam im Herdenverband, obwohl die Kühe weiter gemolken werden. Durch die Bullenmast ermöglichen sie diese artgerechte Aufzucht auch ihren männlichen Kälbern, die bis an ihr Lebensende den Betrieb nicht verlassen. Natürlich fehlt bei dieser Form der Kälberaufzucht Milch, die sonst im Milchtank landet und die eigentliche Einnahmequelle eines Milchviehbetriebs ist. Um diesem Konzept trotzdem treu bleiben zu können und finanzielle Unterstützung dafür zu haben, bietet Hof Hellmig Kälberpatenschaften vorrangig für die Bullenkälber an. Der Pate oder die Patin darf dem Patenkind einen Namen mit dem Anfangsbuchstaben der Mutter geben, bekommt eine persönliche Patenschaftsurkunde und erhält regelmäßig Fotos sowie Updates von dem Kalb. Sogar Besuche sind nach Absprache möglich. Am 2. Februar berichtete auch das Sat1-Frühstücksfernsehen in einem Beitrag über Nachhaltigkeit von dem Extertaler Hof. Auch Deborah Balke war gemeinsam mit ihren beiden Geschwistern Celina und André als Paten des kleinen Blullenkalbes „Takashi“ Teil dieses Beitrags. Neben der Unterstützung dieses Hofes liegt die Nachhaltigkeit Familie Balke am Herzen und daher wollen sie als gastronomischer Betrieb mit gutem Beispiel voran gehen. „Wenn der Lockdown beendet ist möchten wir von Balkes Morhoff auf Nachhaltigkeit umsteigen, indem wir in unserer Gastronomie heimische und nachhaltige Produkte von Höfen aus der Region verwenden“, berichtet Deborah Balke von den weiteren Plänen des Familienunternehmens.

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