„Die lustigen Weiber von Windsor – frei-komisch nach Shakespeare“

Petershagen. Nach vielen Jahren ist es endlich wieder gelungen, den bekannten Schauspieler Bernd Lafrenz mit einem seiner unterhaltsamen Theaterstücke am 31. Oktober um 20 Uhr nach Petershagen zu holen. Auch diesmal ist er allein mit vielen Charakteren auf der Bühne und „bespielt“ sie mit seinem komödiantischen Temperament sondergleichen und mit einem Feuerwerk an vielfältiger Gestik und Mimik. Auch seine neunte Shakespeare Solo Komödie „Die lustigen Weiber von Windsor – frei-komisch nach Shakespeare“ zeigt ihn als einen wahren Verwandlungskünstler, der fähig ist, das bekannte Theaterstück auf die komischste Art zu interpretieren. Nicht nur das schnelle Tempo oder überraschende Wendungen — auch Lafrenz unkonventionelle Art, die Requisiten einzusetzen, sowie die assoziativen Spiele regen das Publikum zur Interaktion an. 

Sir John Falstaff und seine drei Kumpanen schlagen sich in Windsor mehr schlecht als recht durchs Leben. Um einfacher an Geld zu kommen, beschließt Falstaff parallel mit zwei reichen Bürgersfrauen, Frau Page und Frau Ford, anzubandeln und schreibt ihnen zwei gleichlautende Liebesbriefe. Als das Doppelspiel von den beiden Damen entdeckt wird, planen beide eine süße Rache. Dabei hilft ihnen Frau Quickly, die dritte im Bunde der Frauenverschwörung. Falstaff wird von der Abwesenheit des Herrn Ford informiert, so dass Falstaff in dieser scheinbar günstigen Situation ein Techtelmechtel mit Frau Ford beginnen will.Doch plötzlich stürmt Frau Page ins Haus und kündigt die rasche Rückkehr von Herrn Ford an und Falstaff gelingt das scheinbar Unmögliche, noch vor dem eifersüchtigen Herrn Ford unbemerkt, allerdings mit Hindernissen, aus dem Hause zu  entkommen.

Hoch erfreut über ihren gelungen Coup beschließen die Damen, Falstaff ein weiteres Mal an der Nase herumzuführen. Einer Überlieferung zufolge hat Shakespeare dieses Stück auf ausdrücklichen Wunsch der Königin Elisabeth geschrieben – sie war so amüsiert über die Rolle des Falstaff in dem Werk Heinrich der Vierte, dass sie Falstaff als Liebhaber sehen wollte. Die Regie zu dieser turbulenten Komödie führte wieder Abel Aboualiten aus Paris.

Das Stück ist in Koproduktion mit dem Theater Wolfsburg, dem Kulturamt Biberach und dem Burgbachkellertheater Zug entstanden.Los geht es am 31. Oktober um 20 Uhr im PZ des Gymnasiums in Petershagen. Eintrittskarten sind ab  dem 1. Oktober im Vorverkauf im express Ticketservice Minden, Obermarktstraße und in der Buchhandlung Betz Petershagen, Hauptstraße zum Preis von 15 Euro zu erhalten. Weitere Karten sind an der Abendkasse für 18 Euro erhältlich.

Der „Petershäger Anzeiger“ verlost 5 x 2 Eintrittskarten für das Konzert: Zur Teilnahme an der Verlosung senden Sie bis zum 20. Oktober, 12 Uhr, eine Nachricht an kontakt@wipmedien.de oder über unsere Facebook-Seite facebook.de/wirinpetershagen

Text und Fotos: privat