Eine Schule zieht um – Als die Planungen begannen

Petershagen. Im Februar 2018 haben die Planungen zum Umzug der Grundschule Petershagen konkrete Formen angenommen. Um dem Kollegium und den Mitarbeiterinnen des Offenen Ganztages einen Eindruck über das neue Gebäude am Koppelweg zu verschaffen, wurde mit Beteiligung der Stadt Petershagen zunächst eine Ortsbesichtigung mit anschließender Besprechung durchgeführt. Erste Ideen zur Gestaltung der neuen Räume wurden entwickelt, Gebäudepläne begutachtet und auch das weitläufige Außengelände wurde in Augenschein genommen. 

Im Anschluss an diese erste Bestandsaufnahme wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, der von Seiten der Grundschule die Lehrerinnen Frau Kruse, Frau Hartwig, Frau Watermann sowie Herr Grunwaldt als Leiter der Grundschule angehören. Die Stadt ist in dieser Gruppe durch Herrn Scheumann (Sozial- und Schulverwaltung), Frau Böttger (Zentrale Immobilienverwaltung) sowie Herrn Breves (Kämmerer) vertreten.

In Lehrerkonferenzen wurde in der Folge ein durchgängiges Raumkonzept erarbeitet, das anschließend im Arbeitskreis diskutiert wurde. Hierbei lagen die Schwerpunkte auf der Umgestaltung der Klassenräume und der Toilettenbereiche sowie der Planung der Räume für den Offenen Ganztag.

Gerade die neuen, größeren Räume für den Offenen Ganztag liegen der Grundschule Petershagen sehr am Herzen, da stetig steigende Anmeldezahlen für den Offenen Ganztag deutlich machen, dass hier ein großer Raumbedarf besteht, um pädagogisch sinnvolle Konzepte planen und umsetzen zu können. Von den 177 Kindern in den Klassen 1-4 des laufenden Jahrgangs nutzen derzeit  106 Grundschüler die Angebote des Offenen Ganztages. In einem nächsten Schritt sollen nun die Planungen des Außenbereichs vorangebracht werden, um den Schülerinnen und Schülern auch dort ansprechende Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten anbieten zu können.

Noch präsentieren sich die künftigen Klassenräume im Rohbauzustand.

Umbaumaßnahmen laufen

Petershagen. Der Petershäger Anzeiger begleitet den Umzug der Grundschule Petershagen in lockerer Folge mit Blick auf die damit verbundenen Herausforderungen. Aktuell präsentiert sich das bisherige Hauptschulgebäude am Koppelweg, in das die Grundschule im Sommer umziehen wird, komplett als Baustelle. Unter anderem wurden Wände durchbrochen, um Betreuungs- und Differenzierungsräume für die Klassen schaffen zu können, ähnlich wie in der Sekundarschule. Die alten Deckenverkleidungen  wurden auch mit Blick auf Anfordungen des Brandschutzes entfernt, sodass neue Technik und Beleuchtung installiert werden kann.

Text: Hendrik Grunwaldt und Dietmar Meier, Fotos: Dietmar Meier