„Kicker, Kämpfer, Legenden – Juden im deutschen Fußball“

Petershagen. Seit dem 10. Februar kann im Rathaus Petershagen die Ausstellung „Kicker, Kämpfer, Legenden – Juden im deutschen Fußball“ besichtigt werden. Zur Ausstellungseröffnung begrüßte Detlev Scheumann als Leiter der Sozial- und Schulverwaltung die anwesenden Vertreter aus Sport, Arbeitsgemeinschaft und Politik. Dabei waren Gerhard Gottschalk als Vertreter des Stadtsportverbandes Petershagen, Marianne Schmitz-Neuland und Wolfgang Battermann von der Arbeitsgemeinschaft „Alte Synagoge“ und Harald Scheurenberg von der jüdischen Kultusgemeinde Minden. Besonderen Dank sprach er Daniel Kapteina von der Fachstelle „NRWeltoffen“ beim Kreis Minden-Lübbecke aus, mit dessen Unterstützung die Ausstellung in Petershagen präsentiert werden kann.

Die Stadt Petershagen beteiligt sich am Netzwerk „NRWeltoffen“, um gemeinsam mit demokratischen Partnern der Zivilgesellschaft Strategien und Handlungsoptionen für den Umgang mit Rassismus und Rechtsextremismus zu finden. Bereits im vergangenen Jahr konnten Schulungsangebote und Veranstaltungen in diesem Kontext vor Ort stattfinden.

Die Fachstelle „NRWeltoffen“  hat die gezeigten 14 Banner von der Evangelischen Versöhnungskriche in der KZ-Gedenkstätte Dachau entliehen und präsentiert diese in Zusammenarbeit mit der Stadt Petershagen noch bis zum 28. Februar zu den Öffnungszeiten des Rathauses Petershagen. Jedermann ist herzlich eingeladen, die ausgestellten Banner anzuschauen. Die Ausstellung – zu welcher besonders auch die Schülerinnen und Schüler der hiesigen Schulen eingeladen sind – beleuchtet speziell die Erfolge und die Schicksale großer jüdischer Sportler während des Nationalsozialismus und bietet einen geeigneten Zugang zu einer Erinnerungskultur.

 Text und Foto: Stadt Petershagen