Mittwoch, 24. Juli 2024

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Kulturgemeinschaft Raderhorst in schwierigen Zeiten

Seit vielen Jahren wird die alte Schule in Raderhorst als Dorfgemeinschaftshaus durch die Kulturgemeinschaft bewirtschaftet.

Foto: privat

Raderhorst (pa). Seit vielen Jahren wird die alte Schule in Raderhorst als Dorfgemeinschaftshaus durch die Kulturgemeinschaft bewirtschaftet. Laufende Kosten wie Strom und Gas müssen beglichen werden, auch kleine Reparaturen, Instandsetzungen und die Anschaffung von Mobiliar geht auf das Konto der Gemeinschaft.
In der aktuellen Zeit haben viele Vereine und Gemeinschaften genau wie alle Bürgerinnen und Bürger mit den steigenden Energiekosten zu kämpfen, denn Gas- und Stromabschlag haben sich für die alte Schule fast verdoppelt. Sabine und Antje Müller, die für die Vermietung des Dorfgemeinschaftshauses in Raderhorst zuständig sind, sprechen aus Erfahrung, wenn sie sagen: „In drei Jahren Coronazeit hatten wir kaum Einnahmen durch Vermietung und somit nur die laufenden Kosten für das Dorfgemeinschaftshaus. Dies können wir nur noch für gewisse Zeit finanziell stämmen. Daher hoffen wir, dass das Interesse an der Nutzung wieder wächst. Möglichkeiten bieten wir genug.“
Die Klassenräume sind zu Veranstaltungsräumen umgebaut worden und können für Versammlungen, Geburtstage, Familienfeste, Trauerfeiern (Trauerkaffee bei dem auch Personal gestellt wird) und viele andere Festlichkeiten angemietet werden. Hierzu stehen unterschiedlichste Ausstattungsvarianten zur Verfügung. Von Tischen und Stühlen für bis zu 80 Gäste über Stehtische, Beamer, Leinwand, Audiosystem, bis hin zur großen Theke inklusive Zapfanlage sowie einer modernen Einbauküche (Geschirr für mindestens 80 Personen vorhanden) inklusive Industriespüler ist alles da, was man für Veranstaltungen benötigt.
Auch die Sanitäranlagen wurden vor einigen Jahren komplett erneuert. Die gesamten Räumlichkeiten sind barrierefrei ausgelegt und es können unterschiedliche Raumvarianten gemietet werden. Auch eine große überdachte Terrasse steht seit neustem zur Verfügung. Der städtische Kinderspielplatz mit teils neuen Spielgeräten befindet sich ebenfalls auf dem Gelände und kann somit von den kleinen Gästen genutzt werden.
„Ich denke dies wird für die Bürgerinnen und Bürger, auch in der Umgebung immer interessanter, da entsprechende Gastronomie im Umland eher rückläufig ist, somit solche Räumlichkeiten nicht überall zur Verfügung stehen und vor allem nicht zu so günstigen Konditionen, denn die Menschen schauen aktuell natürlich auf den eigenen Geldbeutel“, ergänzt Ortsbürgermeister Heiko Deterding, der als Vorsitzender der Kulturgemeinschaft Raderhorst ebenfalls mitverantwortlich ist für das Dorfgemeinschaftshaus.
Trotz aller benannten Widrigkeiten schauen die Verantwortlichen in Raderhorst positiv in die Zukunft. Es muss und wird immer weitergehen.

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