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McDonald’s in Lahde: Eröffnung Ende November mit McDrive und McCafé

Der neue McDonald’s in Lahde nimmt Formen an: Ende November soll das Restaurant eröffnen. Besucher erwartet neben McDrive und McCafé auch ein Außenbereich für Kinder – und eine rund 40 Meter hohe Leuchtreklame.
Hier entsteht der neue McDonalds in Lahde. Foto: ddm
Hier entsteht der neue McDonalds in Lahde. Foto: ddm

Von Jessica Höffner

Petershagen-Lahde. Burger, Pommes und McDrive: In Lahde nimmt der Bau des neuen McDonald’s-Restaurants Formen an. Für Franchisenehmerin Julia Koschitzke ist der Standort etwas Besonderes – es ist ihre zehnte Filiale. Ende November sollen die ersten Gäste bedient werden.

„Ich bin fasziniert von der globalen Marke – und gleichzeitig kann ich darin mein eigenes Unternehmen führen“, sagt Koschitzke. Für sie ist genau diese Kombination ein wesentlicher Grund, warum sie sich für McDonald’s entschieden hat. „Wir haben einen starken Franchisegeber und eine starke Marke, auf die ich mich verlassen kann.“
Mit Lahde schließt McDonald’s aus ihrer Sicht eine Lücke auf der Landkarte. Der Konzern sucht gezielt nach sogenannten „White Spots“ – Regionen, in denen bislang keine Filiale innerhalb einer bestimmten Entfernung liegt. „McDonald’s soll für alle Menschen schnell erreichbar sein“, erklärt Koschitzke. Lahde sei dafür geradezu prädestiniert – auch mit Blick auf das angrenzende Niedersachsen rund um Uchte. Wer von dort zu McDonald‘s will, muss jetzt entweder bis nach Sulingen oder Minden fahren.

Die beiden Bezirksleiter Nicole Busch und Andree van Ommen.
Die beiden Bezirksleiter Nicole Busch und Andree van Ommen.

Hinzu kommen Standortfaktoren, die für zusätzlichen Publikumsverkehr sorgen könnten. Der Badesee liegt in der Nähe, ebenso die Schule und die neue Mehrzweckhalle. „Das kann zusätzlichen Traffic bringen“, sagt Koschitzke.
Dass die Ansiedlung in Lahde auf Interesse stößt, hat sie bereits bemerkt. „Ich freue mich sehr auf die Eröffnung, weil ich merke, dass Petershagen sehr positiv darauf reagiert.“ Auch in den sozialen Medien sei die Stimmung überwiegend positiv.
„Geplant sind ein Außenspielbereich für Kinder, Sitzplätze im Innen- und Außenbereich, Ladesäulen für Fahrräder und Pkw, ein McCafé sowie ein zweispuriger McDrive“, sagen die beiden Bezirksleiter Nicole Busch und Andree van Ommen bei der Baustellenbesichtigung. Unübersehbar wird auch das typische McDonald’s-Markenzeichen sein: Die große Leuchtreklame soll voraussichtlich rund 40 Meter hoch werden und damit bereits von der B482 und der L770 aus sichtbar sein.

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Für Koschitzke geht es bei der zehnten Filiale allerdings um mehr als die Eröffnung selbst. „Ein Jahresziel für die Filiale in Lahde wäre, dass wir eine stabile und tolle Mitarbeiter-Mannschaft aufgebaut haben.“ Zum Start werde sich das Team aus langjährigen Mitarbeitern anderer Restaurants und neuen Kollegen zusammensetzen. Gleichzeitig hoffe sie auf viele Stammgäste: „Dann haben wir ein gutes Fundament für die Zukunft gelegt.“
Dass auf der Fläche überhaupt gebaut werden kann, ist auch dem Verpächter Ulrich Lübkemann zu verdanken. Der Inhaber des Autohauses Lübkemann wurde Anfang 2024 von McDonald’s wegen des Grundstücks angesprochen. Die Gespräche mündeten in einen Pachtvertrag. Für Lübkemann ist die Ansiedlung ein Gewinn für Lahde – auch mit Blick auf die Arbeitsplätze, die das Restaurant schaffen wird. Einen Nachteil für sein Autohaus sieht er nicht. Die Fläche, auf der das McDonald’s-Restaurant entsteht, lag bislang brach. Verloren habe das Autohaus dort somit keine Nutzfläche.

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