Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ortstermins präsentieren ihre Forderungen in Lahde. Foto: Krischi Meier

Mobilität im ländlichen Raum Ortstermin am Lahder Bahnhof

Lahde (sk). Mitte April luden BUND, VCD, ADFC und NABU zu einem Ortstermin am Lahder Bahnhof ein, um erneut ihre gemeinsamen Forderungen zum Bahnverkehr zu diskutieren. „Petershagen hat einen Bahnhof, eine gute Voraussetzung für klimafreundliche und sozial gerechte Mobilität. Doch diese Chance wird nicht genutzt. Schon seit Jahren weisen wir zusammen mit unseren Kooperationspartnern unter anderem an Ortsterminen zum Fahrplanwechsel am Bahnhof Lahde darauf hin, dass die Attraktivität des Bahnverkehrs auf der Strecke Bielefeld – Minden — Petershagen/Lahde – Nienburg (RE78) verbessert sowie der Bahnhof einer neuen zukunftsfähigen Mobilität angepasst werden muss“, heißt es von den Vereinen. Bei dem Ortstermin waren mit Bianca Winkelmann (CDU), Jonas Horstmann (CDU), Andreas Schröder (SPD), Daniela Beihl (FDP) und Benjamin Rauer (Grüne) heimische Landtagsabgeordnete und -kandidaten in Lahde. Zu den vor Ort diskutierten Forderungen für den Bahnverkehr zum Fahrplanwechsel 2022/23 gehörten eine Anschlusssicherheit im benachbarten Niedersachsen, der Bahnhof Lahde als Verknüpfungspunkt, ein weiterer Bahnhaltepunkte in Petershagen-Nord sowie ein Mobilitätskonzept von der Stadt Petershagen. Ein weiterer Diskussionspunkt war die Erhöhung der Taktfrequenz auf einen Stundentakt, um die Attraktivität des Bahnverkehrs zu steigern. Ziel dieser Forderung ist, dass stündlich Züge in Richtung Bielefeld sowie in Richtung Nienburg fahren. Genauso diskutiert wurde die Änderung der Früh- und Spätverbindungen: Statt erst um 7.45 Uhr sollte es eine Frühverbindung für Berufstätige, Schüler und Studierende eine Stunde früher ab Bahnhof Lahde und für den Abendverkehr eine Spätverbindung statt um 20.01 Uhr eine Stunde später geben.

Anzeige