Samstag, 22. Juni 2024

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Neubau auf Hof Klanhorst eingeweiht

Ende April wurde der barrierefreie Neubau auf dem Gelände des Biohofes Klanhorst in Raderhorst offiziell eingeweiht.
Freuen sich über die Einweihung: Kevin Szalies (v.l.), Christian Schultz, Thomas Lunkenheimer und Karsten Diekmann. Foto: Simone Kaatze

Raderhorst (sk). Ende April wurde der barrierefreie Neubau auf dem Gelände des Biohofes Klanhorst in Raderhorst offiziell eingeweiht. Christian Schultz, kaufmännischer Vorstand der Diakonie Stiftung Salem, begrüßte die geladenen Gäste und gab ihnen einen Überblick über die Arbeit der Diakonie und des Biohofes. Außerdem dankte er allen, die an dem Neubau beteiligt waren. Im Anschluss hielt Thomas Lunkenheimer, theologischer Vorstand der Diakonie, eine Einweihungs-Andacht und übergab den Haussegen für den Neubau an Kevin Szalies, Leiter vom Biohof Klanhorst. Bevor sich die Gäste bei einer Besichtigung die neuen Räumlichkeiten anschauen konnten, folgten weitere kurze Ansprachen von Karsten Diekmann aus dem Werkstattrat, von Kevin Szalies sowie von Bürgermeister Dirk Breves. Nachdem die Bauarbeiten im Winter 2022 gestartet sind, konnten diese bereits nach etwa einem Jahr Bauzeit fertiggestellt werden. Die Baukosten belaufen sich aufgrund der gestiegenen Baustoffpreise insgesamt auf rund 750.000 Euro. In dem Neubau sind auf über 200 Quadratmetern bedarfsgerechte Gruppen- und Sozialräume mit Ruhebereich entstanden, so dass den Beschäftigten mit hohem Unterstützungsbedarf ein Höchstmaß an Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht werden kann. Die Türe der verschiedenen Räume sind extra mit verschieden farbigen Umrandungen versehen worden, damit sich die dort Beschäftigten leichter zurecht finden können. „In den letzten Jahren ist die Nachfrage an Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen gestiegen, was einen Neubau erforderlich gemacht hat. Waren es 2019 noch 35 Beschäftigte, sind es aktuell 55 und davon zehn mehrfach Schwerstbehinderte,“ erklärt Kevin Szalies die Hintergründe. Mit den neuen Räumlichkeiten entstand eine Alternative zur normalen Regelwerkstatt und das auch für die schwächeren Beschäftigen. Außerdem können durch die bauliche Erweiterung auch bessere integrierte berufliche Bildungsmaßnahmen gestaltet werden.

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