Neuer Wind für das Jugendzentrum

Petershagen. Costa Makrogiannis heißt der neue Mitarbeiter des Jugendzentrums der Stadt Petershagen, der am 1. Oktober 2018 seinen Dienst in den Räumlichkeiten über der Stadtbücherei angetreten hat. „Als die Zusage seitens der Stadt Petershagen kam, hatte ich das Gefühl: ab jetzt kannst du in deinem Traumjob arbeiten“, beschreibt der zweifache Familienvater seinen neuen Arbeitsplatz. Makrogiannis war vorher schon 17 Jahre ehrenamtlich in Minden im Jugendzentrum und hauptberuflich in der Gotteshütte in Porta Westfalica tätig. Dazu hat der ausgebildete Erzieher auch schon zehn Jahre Erfahrungen in der Jugendarbeit gesammelt.

Der wichtigste Bestandteil des Jugendzentrums ist für Costa Makrogiannis „die offene Tür“. Kinder und Jugendliche sind jederzeit willkommen und sollen sich  in den Räumlichkeiten wohlfühlen. Im Moment ist Makrogiannis bestrebt, das Umfeld selbst genauer kennenzulernen und sich bei den Besuchern vorzustellen, um dann bestmöglichst auf die Jugendlichen, ihre Ideen und Wünsche eingehen zu können. Derzeit sind es etwa 10 bis 20 Jugendliche, die das Jugendzentrum täglich besuchen. Diese sollen wie gewohnt ihren Freiraum behalten, sich nach ihren Interessen zu betätigen, beispielsweise Karten zu spielen oder sich einfach in Ruhe zu unterhalten. Wichtige Elemente für ihn sind unter anderem Musik, Theater und Tanz.

Als neue Projektidee hat Costa Makrogiannis eine Fußball AG im Hinterkopf. Dafür bringt er auch Kompetenz, Erfahrung und Ortskenntnisse mit: Makrogiannis hat nicht nur in seiner Jugend selbst erfolgreich Fußball gespielt, er war auch beim VfB Gorspen-Vahlsen zwei Jahre lang Trainer der 1. Mannschaft. Die Ferienspiele, die fünf Mal im Jahr stattfinden, sollen auf jeden Fall ein fester Bestandteil der Jugendarbeit bleiben. Hier setzt Costa Makrogiannis weiter auf die bisher erfolgreiche Arbeit von Sina Schlomann, die für die Koordination und Durchführung der Ferienspiele zuständig ist, ebenso auf die ehrenamtlichen Helfer und die Tageshelfer, die die Ferienspiele immer wieder zu einer erlebnisreichen Woche machen. Alle Helfer sind im übrigen ausgebildete Ersthelfer, haben eine Gruppenleiterausbildung und besitzen einen Jugendgruppenleiterausweis. Darüberhinaus ist ihm die Kooperation im Stadtgebiet Petershagen wichtig, unter anderem mit der Kreisjugendförderung und den ortsansässigen Schulen. Und gemeinsam mit dem Leiter der zuständigen Sozial- und Schulverwaltung der Stadt, Karl-Heinz Hucke und Sina Schlomann (Jugendförderung der Stadt Petershagen), hat Makrogiannis auch die Renovierung der Räumlichkeiten des Jugendzentrums auf seiner Wunschliste.

Text und Foto: Chiara Heumann