Ein Besuch im Museum sorgt für Abwechslung. Foto: Dietmar Meier

November-Blues… hat leider wenig mit Musik zu tun

Der November steht vor der Tür. Kalt, nass, trist, traurig… Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an diesen Monat denken? Welche Bilder haben Sie im Kopf? Mir fällt ein, dass ich gerade die Uhren zurückgestellt und die Zeitschaltuhren unserer Lampen neu eingestellt habe. Auch die Heizung ist wieder in Betrieb und die Kuscheldecke liegt schon auf dem Sofa parat.

November als Zwischending

Vier Jahreszeiten haben wir, da erzähle ich nichts Neues. Jede hat ihr eigenes Drehbuch: Im Frühling das Erwachen der Natur, das Pläne schmieden fürs Jahr und nicht zu vergessen die Frühlingsgefühle. Im Sommer wärmt die Sonne, wir spüren die pure Leichtigkeit, sind unternehmungslustig. Im Herbst steht die Ernte an, die Sonne hat nicht mehr so viel Kraft, es wird kühler. Eine Zeit des Innehaltens, auch des Loslassens und Besinnens fällt in diese dunkler werdenden Monate. Und letztlich der Winter als Zeit der Regeneration, des Kräftesammelns fürs neue Jahr und neue Projekte.

Der Herbstmonat November nimmt dabei eine besondere Rolle ein: Er ist für mich ein Zwischen-Monat. Ein Monat gemacht für „Übergangsjacke“ und Gummistiefel, die jetzt auch mal raus wollen. Es ist der Monat zwischen dem goldenen Oktober-Herbst, in dem man noch die spätsommerlichen Tage genießt und dem Dezember, in dem uns das warme Kerzenlicht in den adventlich geschmückten und gemütlichen Zimmern erfreut und uns damit auf Weihnachten einstimmt. Machen wir doch wie ein bekannter Radiosender aus dem „No-vember“ unseren „Yes-vember“. Jeder Tag – auch im November – hat schöne Momente!

Anzeige

 

Tipps gegen aufkommende Antriebslosigkeit

Auch wenn das Sofa gerade der absolute Lieblingsplatz ist, ist Bewegung an der frischen Luft ein absoluter Stimmungsaufheller. Durch das natürliche Licht tankt unser Körper Vitamin D und das hebt die Laune. Ein Spaziergang alleine oder mit Freunden ist also genau das Richtige. Mit unseren 29 Ortschaften haben wir so viele Möglichkeiten, dass man nicht nur auf bekannten Wegen im eigenen Ort unterwegs sein muss. Im Nachbarort oder der anderen Weserseite entdeckt man bestimmt Neues. Die passenden Dorfspaziergänge gibt’s in der Touristinfo.

Oder wie wäre es mit einem Lauf- oder Fahrradtreff? Schnüren Sie die Laufschuhe gemeinsam mit anderen, denn neben dem Laufen erfreut sich auch gemeinsames Walken wachsender Beliebtheit. Gleiches gilt natürlich auch fürs Radeln. Unsere heimischen (Sport-)Vereine bieten hier viele Möglichkeiten. Einfach mal unter 

www.petershagen.de/Leben-in-Petershagen/Vereine/stöbern und Kontakt aufnehmen.

Da wir eben schon beim Sofa waren: Gut in eine Decke eingekuschelt bietet sich auch das Lesen eines guten Buches an. Gibt es eins, dass Sie schon immer mal lesen wollten? Dann ist jetzt die Zeit dafür. Unsere städtische Bücherei hält eine bunte Auswahl an aktuellen Büchern und Zeitschriften, Hörbüchern und sonstigen digitalen Medien aus verschiedensten Bereichen bereit. Schauen Sie doch mal rein oder stöbern online, meine Kolleginnen freuen sich auf Sie.

Verwöhnprogramm

Gespannt auf den November? Erleben Sie ihn dieses Jahr bewusst anders. Vielleicht als Zwischending? Als Ruhe-Monat? Oder als Monat fürs eigene Verwöhnprogramm: Tun Sie sich etwas Gutes. Egal, was es ist, tun Sie es für sich. Versüßen können wir Ihnen das mit belgischer Zartbitter-Schokolade, bedruckt mit Petershäger Motiven. Zum Preis von 6 Euro pro Schachtel können Sie sich oder andere verwöhnen. Melden Sie sich einfach in unserer Touristinformation.

Ich wünsche Ihnen einen November ohne Blues aber mit vielen schönen Momenten! 

Ihre Evelyn Hotze, Leiterin der Stabstelle für Wirtschaftsförderung und Tourismus