„Petershagin“ – Erste Spirituose Petershagens

Petershagen. Seit einigen Jahren steigt die Popularität von Gin steil an – eine Erfolgswelle, auf der derzeit kaum ein anderes Getränk ähnlich mitsurft. „Als ich mit einem sehr guten Freund bei einem Umtrunk zusammen saß, sind wir auf die Idee gekommen, einen eigenen Gin herzustellen“, berichtet Dr. Christian Diestelhorst als Gin-Liebhaber von der Entstehungsgeschichte der ersten Spirituose Petershagens. Umgehend wurde der Plan in die Tat umgesetzt: „Mein Freund hat sich als gelernter Koch um die inhaltlichen Komponenten gekümmert, während ich den lokalen Bezug entwickelt habe.“ 

Der Name „Petershagin“ soll den ostwestfälischen Ursprung und den Bezug zu Petershagen kennzeichnen. Die Hauptbestandteile des für Petershagen neu aufgelegten Kultgetränks sind Wacholder, Tonkabohne und Szechuanpfeffer. Insgesamt werden 16 Kräuter verwendet, die den herbstarken Geschmack ausmachen. Erst durch den Vorgang der Mazeration (beschreibt den physikalischen Effekt, bei dem durch Einlegen der Kräuter in Alkohol die Aromen sowie Farbstoffe gelöst werden) und die anschließende Destillation entfalten die Kräuter ihren einzigartigen Geschmack.

Wacholder ist nicht nur traditionell Hauptmerkmal eines jeden Gins, sondern auch historische Arzneipflanze mit pharmazeutischer Wirksamkeit. Wacholderbeeren sind sehr gesund und werden seit mehreren Jahrhunderten im medizinischen Bereich eingesetzt. So helfen sie unter anderem bei Magenbeschwerden, Verdauungsproblemen oder Sodbrennen.



 

Holzstab in der Flasche

„Besonderheit dieses Gins ist der Holzstab im Inneren der Flasche“, erläutert Dr. Christian Diestelhorst das besondere Merkmal des „Petershagins“. Darauf weist auch das Etikett auf der Rückseite hin: „Durch den einzigartigen Holzstab im Inneren der Flasche durchläuft der Gin einen besonderen Reifeprozess und erhält so ein dezentes, florales Aromenbouquet sowie seine charakteristische Karamellnote – passend zur eleganten Farbe.“ Dieser Holzstab ermöglicht es darüber hinaus, weitere individuell gewünschte Geschmacksvariationen in den Gin einzubringen. Legt man den Holzstab beispielsweise eine Zeit lang in Rotwein ein, kann er — je nach Art des gewählten Weines — eine beerig-fruchtige Note aufnehmen und so an den Gin abgeben. Möglich ist auch das Räuchern des Holzstabes beispielsweise mit Buchenspänen oder Torf, wodurch dem Gin Rauch- und Torfnoten, ähnlich wie bei einem Whiskey, verliehen werden. Auch Frucht- oder Gewürznoten können von dem Holz aufgenommen und an den Gin abgegeben werden. Dazu einfach den Stab mit den gewählten Aromen in ein verschließbares Behältnis legen, sodass dieser vollständig bedeckt wird. Optimal eignen sich dafür Glas-, Porzellan- sowie Metallgefäße. Last not least kann der Holzstab sogar geröstet werden, sodass Röstaromen einen Teil des Gingeschmacks durchdringen.

Limitierte Auflage

Der auf 100 Flaschen limitierte und einzeln durchnummerierte „Petershagin“ kann zu einem Preis von 44,95 Euro erworben werden. Bei Interesse steht Apotheker Dr. Christian Diestelhorst aus der Rats-Apotheke als Ansprechpartner zur Verfügung, der ein „außergewöhnliches Geschmackserlebnis“ verspricht.

Text und Foto: Krischi Meier