PetraSolara meldet sich zurück

Liebe Fährgäste, liebe Freunde des Fährvereins,

zur Zeit befinde ich mich noch mit meinem Kumpel, dem Stilllieger, in unserem Winterquartier. Doch Ende März werden wir verladen, zu Wasser gelassen und fahren zur Häverner Fährstelle. Wenn alles gut geht, werden wir am 2. April den Fährbetrieb wieder aufnehmen.

Die Zeit im Winterlager war sehr entspannend, wir wurden gehegt und gepflegt. Bis zu 10 Männer haben uns gehätschelt und getätschelt und wieder fit für die anliegende Arbeit gemacht – nämlich Sie über die Weser zu bringen. Besonders der Stilllieger wurde innerlich komplett erneuert, auch seine  Energieerzeugung auf dem Dach ist vollständig ausgetauscht — vom neuesten Stand!  Bei mir hat mein Antrieb eine Schutzhülle bekommen, zu meiner und auch Ihrer Sicherheit. 

Ich bin voller Tatendrang und freue mich auf die neue Saison. 20 Jahre waren es am 23. März, dass sich der Fährverein zusammen fand und sich mit der Vision von mir beschäftigte. Eigentlich ein Grund zum Feiern, aber die Corona-Pandemie lässt es im Moment nicht zu. Corona beeinflusst auch den Fährbetrieb. Sicherlich wird es wieder so wie in der  letzten Saison sein mit entsprechenden Abstandsregeln beim Warten an Land, auf der Fähre beim Sitzen und Kassieren (mit Apfelpflücker). Das ist garnicht schlecht, 10 Personen sind leichter zu transportieren als 16. 

Die Preise für die Fährfahrten bleiben stabil. Immer mehr Menschen nutzen die Saisonkarte, um jederzeit die Fährfahrt genießen zu können. Verbunden mit der Mitgliedschaft im Verein ist es günstig und unterstützt unsere Idee Land und Leute zu verbinden. Die Fährflyer liegen an wichtigen Stellen aus, worin Sie die Daten und Kontakte erlesen können.

Ich freue mich auf die Fahrten, um fröhliche Menschen gemeinsam mit aller Vorsicht transportieren zu können. Hoffentlich spielt alles mit: Wetter, Wasser, Weser – dann soll es wohl gelingen.

Bis bald auf der Fähre, Ihre/Eure PetraSolara

Text: Friederike Holthöfer, Foto: Dietmar Meier

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