Foto: Dietmar Meier

Sanierung der Radwegbrücke in Kürze abgeschlossen

Petershagen (ddm). Über die Sperrung der ehemaligen Eisenbahnbrücke über die Ösper im Zuge des Weserradwegs und die Hintergründe haben wir wiederholt berichtet. Mehr als ein Jahr ist ins Land gegangen, bis im Frühjahr 2022 mit den Sanierungsarbeiten begonnen wurde. Inzwischen ist schon von der Bremer Straße aus zu erkennen, dass die Arbeiten kräftige Fortschritte gemacht haben. Wir haben daher einmal bei der Bauverwaltung des Kreises nach dem aktuellen Stand gefragt.

Und diesmal kamen aus dem Bauamt positive Nachrichten. Bislang sei man bei der Sanierung voll im Plan. Da das Wetter mitgespielt habe, seien die Sandstrahlarbeiten und die Neubeschichtung wie vorgesehen durchgeführt worden. Die noch genietete Stahlkonstruktion aus dem Ende der 1920er Jahre hätte so erhalten werden können.

In Anlehnung an die ehemalige Nutzung als Bahnbrücke der MKB-Strecke seien im Anschluss Bahnschwellen aus Recyclingmaterial aufgebracht worden, auf die dann der eigentliche Fahrbahnbelag aus GFK-Bohlen inkl. Unterkonstruktion montiert worden sei. Diese seien tausalzbeständig und wiesen eine sehr gute Griffigkeit auf.

Mittlerweile ist auch das neue Geländer schon angebracht worden, das aber noch in der Lage justiert werden muss. Im letzten Schritt muss dann der Radweg selbst noch an die neue Brückenhöhe angepasst werden, was im Zuge der anstehenden Sanierungsarbeiten am Weserradweg zwischen Heisterholz und der Eldagser Straße erfolgen soll. Die Arbeiten dazu beginnen in der 26. Kalenderwoche und werden voraussichtlich in der 27. Kalenderwoche abgeschlossen sein. Sofern auch der Rest planmäßig verläuft, kann die Brücke einschließlich des Radweges Anfang Juli wieder für den Verkehr freigegeben werden. 

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