Donnerstag, 25. Juli 2024

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Stadt Petershagen gewinnt Förderung für Trinkbrunnen

Dank der Kampagne „EURO 2024 Nachhaltig: ein Spiel – ein Trinkbrunnen“ erhält die Stadt Petershagen einen Trinkbrunnen.

Symbolfoto: skif/stock.adobe.com

Petershagen (kri). Im Rahmen der Kampagne „EURO 2024 Nachhaltig: ein Spiel – ein Trinkbrunnen“ hat sich die Stadt Petershagen erfolgreich um die Förderung eines Trinkbrunnens beworben. Anlässlich des Weltwassertages am 22. März 2024 wurden die Gewinner bekanntgegeben – und Petershagen zählt zu den glücklichen 51 Kommunen, die einen Trinkbrunnen erhalten werden. Emilia Scharner, Klimaschutzmanagerin der Stadt Petershagen, die die Bewerbung initiiert hat, zeigte sich hocherfreut über den Gewinn. „Trinkbrunnen leisten einen wichtigen Beitrag zur Hitzevorsorge und tragen somit zur Erfüllung der Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung bei. Nach den heißen Sommern der letzten Jahre können wir das gut gebrauchen“, betont Scharner. Dank der Förderung ist die Stadt nun detailliert in die Planungen eingestiegen und plant den Trinkbrunnen bis Ende Oktober zu eröffnen. Das Projekt „EURO 2024 Nachhaltig: ein Spiel – ein Trinkbrunnen“ durchgeführt durch den Verein „a tip: tap e.V.“ wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert. Die Fördermittel stammen aus einem Beschluss des Deutschen Bundestages. Die Stadt Petershagen war eine von knapp 700 Bewerbungen und konnte einen der 51 begehrten Trinkbrunnen gewinnen, davon sechs in Nordrhein-Westfalen. Die Vergabe erfolgte per Los durch Bundesumweltministerin Steffi Klemke. Die Förderzusage umfasst 15.000 Euro, die für die Anschaffung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung des Trinkbrunnens sowie dessen laufenden Betrieb für mindestens fünf Jahre vorgesehen sind. „Wir planen einen frostsicheren Trinkbrunnen zu installieren, der sowohl im Sommer als auch im Winter laufen wird. Mit dem frostsicheren Brunnen entfallen die Reinigungs- und Beprobungskosten, die bei einem reinen Sommerbetrieb nötig wären. Langfristig gesehen ist es, deutlich kostengünstiger, wenn der Brunnen das ganze Jahr über läuft“, erklärt Emilia Scharner. Zunächst gab es Überlegungen, den Trinkbrunnen an einem touristischen Knotenpunkt zu installieren, doch das sei mit Blick auf den Wasseranschluss und die damit verbundenen Kosten schwierig, verdeutlicht Scharner. Als Standort wurde nun der Vorplatz des Rathauses in Petershagen ausgewählt, da dieser unentgeltlich öffentlich zugänglich ist. „Hier liegen wir direkt am Weserradweg und die Touristeninformation ist ebenfalls im Rathaus untergebracht. So können unter anderem Fahrradfahrer ihre Wasserflaschen auf der Tour wieder auffüllen. Auch der Petershäger Wochenmarkt auf dem Rathausvorplatz wird davon sicher profitieren.“ Die Initiative , die die Trinkbrunnen fördert, verfolgt mehrere Ziele: Es geht um die Reduzierung von Verpackungsmüll und die Förderung von gesundheitsfördernden Getränken. Die Menschen sollen für den Wert von Trinkwasser sensibilisiert werden. Zudem soll die öffentliche Wahrnehmung von Trinkbrunnen erhöht und Anreize für deren Bau geschaffen werden.

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