Foto: Krischi Meier

Standort Lahde: Katharina Dammann & Jan-Philip Dammann

Lahde (kri) Seit mittlerweile 33 Jahren stehen Natursteine und Fliesen im Mittelpunkt der Firma Dammann aus Lahde. Das Angebot umfasst Boden- und Wandfliesen in verschiedensten Farben, Formen und Größen, sowie Natursteine wie beispielsweise Marmor und Granit. Mit Katharina Dammann (Groß- und Außenhandelskauffrau) und Jan-Philip Dammann (Naturwerksteinmechaniker) ist die zweite Generation bereits im Familienbetrieb tätig. Beide haben ihre Ausbildung im elterlichen Betrieb absolviert und möchten diesen in Zukunft weiterführen.

Was ist das Besondere im Betrieb?
Das Betriebsklima bei uns im Familienbetrieb auf dem Land ist sehr gut. Das ist uns besonders wichtig, denn ein Unternehmen ist nur so gut, wie es die Mitarbeiter sind. Unser Team besteht aktuell aus 12 Personen, darunter ist ein Azubi im kaufmännischen Bereich.
Wir können einen sorglosen Alles-aus-einer-Hand-Service anbieten. Das heißt, wir planen den Raum, produzieren die Fliesen und Natursteine selbst, koordinieren und verlegen anschließend.

Wie sieht die Zukunft der Firma Dammann aus?
Unsere Eltern haben das Unternehmen mit viel Arbeit und Liebe aufgebaut. Wir wollen den Betrieb gerne zusammen weiterführen und in den nächsten Jahren übernehmen.
Wir haben einen Anbau an unsere Produktionshalle bereits geplant, müssen diesen aufgrund der dramatischen Kostenexplosion aktuell zurückstellen. In der neuen Halle soll eine neue Maschine für die Bearbeitung von Keramikplatten Platz finden.

Auf welche Leistungen ist Ihr Unternehmen spezialisiert?
Wir können Fliesen und Natursteine mit einer Größe von 2 x 2,50 Meter produzieren und verlegen. Das ergibt meist außergewöhnliche und besondere Badezimmer, die einen Schwerpunkt unserer Arbeit ausmachen. Neben einer kompletten Badgestaltung bieten wir aber auch Reparaturarbeiten, Estrich- und Maurerarbeiten sowie die einfach Verlegung von Fliesen an.

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Wo können überall Fliesen und Natursteine verwendet werden?
Theoretisch überall. Fliesen sind heutzutage mehr als ein einfacher Bodenbelag. Ganze Wände können mit Fliesen oder Natursteinen ausgestattet werden. Bei großformatigen Fliesen entfallen zudem die Fugen, die mit der Zeit unansehnlich werden können. Mittlerweile können Fliesen in verschiedensten Optiken von Tapete bis Naturstein produziert werden. Der große Vorteil von Fliesen mit Stein-Optik ist der deutlich geringere Preis bei gleicher Optik.
Ein besonderer Blickfang in der Küche ist eine Arbeitsplatte aus Naturstein. Dank unserer firmeneigenen Produktion ist der Kreativität quasi keine Grenze gesetzt. Wir fertigen auch Hauseingänge, Fensterbänke, Treppen und Grabsteine aus Naturstein.

Wie gefällt Ihnen der Standort in Lahde?
Der Firmenstandort im Industrie- und Gewerbegebiet Lahde gefällt uns aufgrund der guten Verkehrsanbindung ausgezeichnet. Generell gefällt uns das Leben auf dem Land in Petershagen und wir möchten hier nicht weg.
Doch es ist sehr schwierig, Grundstücke zum Bauen oder bestehende Immobilien zum privaten Wohnen zu finden. Auch ein Neubau im großen Garten unserer Eltern ist aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Leider wird es jungen Familien von der Stadt schwer gemacht, in Petershagen zu bleiben. Es gibt einfach zu wenig Bauplätze in allen Ortschaften.

An welchen Auftrag erinnern Sie sich besonders gerne zurück?
Wir hatten vor drei Jahren einen Kunden, bei dem wir nach einem großen Wasserschaden die Renovierung übernommen haben. Nachdem einige Fliesen kaputt vom Produzenten in Italien geliefert worden waren, erfolgte eine Nachbestellung. Diese wurde vom Zulieferer in der falschen Farbe geliefert, die nächste Nachbestellung traf erneut kaputt beim Großhändler ein. Erst mit der vierten Nachbestellung konnten wir die Renovierung abschließen. Uns war es schon etwas unangenehm, bei jeder Verzögerung den Kunden anzurufen.
Um so mehr freuen wir uns, dass der Kunde trotz der Misere kürzlich wieder zu uns gekommen ist, um das Bad der Eltern zu renovieren. „Wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden und wissen, dass Sie sich um alles kümmern“, hieß es. Darüber haben wir uns sehr gefreut.