Mittwoch, 24. Juli 2024

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Wenn man etwas verspricht …

Hinter unserem aktuellen Titelbild vom Mofa Grand Prix in Bohnhorst steckt eine kleine Geschichte zum Schmunzeln.
Die Gewinner bei der Siegerehrung in Bohnhorst. Foto: Siska Kocher

Jössen (ddm). Hinter unserem aktuellen Titelbild vom Mofa Grand Prix in Bohnhorst steckt eine kleine Geschichte zum Schmunzeln, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Ihren Anfang hatte diese Geschichte eigentlich schon im Februar, als zwei Störche frühzeitig das Nest auf dem Dach von Titus Nehrmann in Jössen bezogen hatten. Seitdem schauen wir dort im Rahmen unseres kleinen Storchenprojektes regelmäßig nach der Entwicklung. Dabei gab es immer wieder nette Gespräche mit dem Hausherrn. Und irgendwann wurden auch die Handynummern ausgetauscht, schon um aktuelle Fotos per Messenger übertragen zu können. Standortwechsel zu „Kieken un Köpen“: bei der Gewerbeschau in Großenvörde Ende März hatte die Rennsportgemeinschaft Bohnhorst ein kleines Oval gestaltet, auf dem ältere Kinder mit einem Mini Buggy Motorsportfeeling erleben konnten. Die Bohnhorster nahmen die Gelegenheit wahr und warben beim Petershäger Anzeiger für die diesjährigen Rennen. Mit Erfolg: Ende April besuchte der Autor dieses Beitrages zum ersten Mal das Autocross-Rennen in Bohnhorst. Und da die Veranstaltung ebenso beeindruckend war wie die Speedway-Rennen in Neuenknick, wurde anschließend auch der Mofa Grand Prix der Renngemeinschaft Anfang Juni im Terminkalender notiert. Zurück nach Jössen: Als Titus Nehrmann am frühen Morgen des 9. Juni ein Foto von einem Mofa in seinem WhatsApp-Status postete, lag der Gedanke nahe, dass auch er beim Rennen in Bohnhorst mitfahren würde. Auf die diesbezügliche Frage kam als Info: „Seit ich 15 bin“ und dazu die Startnummer des Teams, die 27. Worauf wir Titus als Fahrer aus unserem Verteilungsgebiet eine kleine Motivationshilfe mit auf den Weg gegeben haben: „Solltet ihr gewinnen, reservieren wir für euch die Titelseite des nächsten Petershäger Anzeigers!“ Und dann schickt die Renngemeinschaft Bohnhorst am Abend ein Siegerfoto. Und wen erkennt man ganz oben auf dem Treppchen? Titus Nehrmann im Team des MSC Hävern! Etwas verblüfft waren wir in dem Moment schon. Aber natürlich haben wir unser Versprechen in Sachen Titelseite gern umgesetzt! Gut, dass der Fotograf während des Rennens auch die Startnummer 27 ins Visier genommen hatte. Was es doch manchmal für Verknüpfungen gibt. Ohne die Störche hätten wir keine Kenntnis über den Whatsapp-Status von Titus Nehrmann gehabt und den Anzeiger würde jetzt ein anderes Titelbild zieren! Kurze Info zum Rennen selbst: Beim Bohnhorster Mofa Grand Prix handelte es sich um ein 7-Stunden-Rennen, bei dem entscheidend war, welche Strecke die Mofa eines Teams nach sieben Stunden insgesamt zurückgelegt hat. Am Start waren 40 Teams. Erlaubt waren bis zu fünf Fahrer, die abwechselnd mit derselben Mofa auf der Rennstrecke unterwegs waren. In der Originalklasse waren nur Mofas mit Originalrahmen und Originalmotor mit maximal 50 ccm Hubraum zugelassen, Tuning des Motors selbst war erlaubt. Zum Fahrerteam des MSC Hävern, das den Sieg in der Originalklasse errungen hat, gehörten neben Titus Nehrmann (Jössen) auch Keno Dammeier (ebenfalls Jössen) und Jan Bierbaum (Hävern).

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Titus Nehrmann, der auch Löschgruppenleiter in Jössen ist, und Jan Bierbaum mit der siegreichen Maschine. Foto: Dietmar Meier
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