Mittwoch, 12. Juni 2024

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Wieder weihnachtliche Lichterfahrt

Am 9. Dezember findet die zweite Quetzer-Lichterfahrt statt, bei der weihnachtlich beleuchtete Trecker durch Petershagen fahren.

Foto: Krischi Meier

Quetzen (sk). Nachdem bereits in den vergangenen Jahren weihnachtlich beleuchtete Trecker durch die Petershäger Ortschaften gefahren sind, findet am 9. Dezember die zweite Quetzer-Lichterfahrt statt. Neben den vier neuen Orten Frille, Jössen, Gorspen-Vahlsen und Raderhorst gibt es in diesem Jahr als weitere Neuerung gleich zwei Strecken: Eine Oldtimer Strecke von etwa 15 Kilometern Länge vom Quetzer Dorfplatz aus über Frille und Lahde zurück zum Startpunkt. Die Hauptstrecke ist für alle Trecker ab 25 km/h von ungefähr 35 Kilometern Länge und führt vom Quetzer Dorfplatz über Frille, Lahde, Gorspen-Vahlsen, Jössen, Windheim, Ilse, Ilserheide, Raderhorst und Bierde zurück nach Quetzen. Bereits ab 14.30 Uhr wird mit dem Weihnachtsbaumverkauf der Quetzer Kulturgemeinschaft auf dem Dorfplatz gestartet. Ab 15 Uhr geht es mit dem Treffen zur zweiten Quetzer-Lichterfahrt weiter. Abfahrt der weihnachtlich beleuchteten Trecker ist um 17 Uhr. Für die bessere Nachverfolgung des Korsos wird im WhatsApp Kanal sowie bei Facebook und Instagram unter dem Namen „Lichterfahrt 2023 rechtes Weserufer“ ein Link geteilt, wo alle den Live-Standort einsehen können. Interessierte Fahrer können sich noch unter 01525-8911353 anmelden. Alle Teilnehmer bekommen eine Wertmarke für Bratwurst und Getränk im Vorfeld in Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft und sollten daher früh genug vor Abfahrt da sein. Für Teilnehmer der Oldtimer-Runde, die eine weitere Anreise haben, gibt es Stellplätze für Anhänger. In diesem Jahr läuft die Veranstaltung als Demonstration mit dem Verweis auf die Missstände in der Landwirtschaft, wie unter anderem die Zwangsstilllegung von 4 Prozent der Ackerflächen ab einer Größe von 10 Hektar. „Dazu kommt noch, dass die Preise für angebaute Früchte, Fleisch und Kulturpflanzen immer mehr gedrückt werden und der Anbau für kleine Betriebe sich nicht mehr lohnt. Immer mehr landwirtschaftliche Betriebe müssen schließen oder werden von den Kindern oder Enkeln nicht mehr weitergeführt, weil sie keine Zukunft mehr darin sehen. Die bestehenden Höfe fangen das auf, werden aber immer größer und bekommen dann noch mehr Auflagen. Alles kann man nicht auflisten, aber es ist wichtig, dass man mal drüber nachdenkt, ob das alles so in die richtige Richtung geht und wie die Zukunft der Landwirtschaft aussieht, betonen die Organisatoren. „Irgendwann werden Kinder fragen wo denn das Fleisch herkommt und dann will man nicht sagen müssen ,Aus einem Hochhaus in China.‘“ Am 17. Dezember findet eine zweite Lichterfahrt auf dem linken Weserufer statt, über die wir in der Weihnachtsausgabe separat berichten.

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