Foto: Dietmar Meier

Willkommen 2022

Ein neues Jahr liegt vor uns. Noch „unbenutzt“ wartet es darauf, mit Leben und Erinnerungen gefüllt zu werden. Ich wünsche uns allen für 2022, dass es ein zufriedenes Jahr mit vielen tollen Begegnungen, Erlebnissen und der Hoffnung wird, dass wir schrittweise aus der Pandemie-Zeit in eine „neue Zeit“ wechseln.

Rückblick und gute Vorsätze

Der ein oder andere nutzt den Jahreswechsel für eine kritische Bilanz des Erreichten und das Setzen neuer Ziele. Haben Sie auch Rückschau gehalten und die berühmten „guten Vorsätze fürs neue Jahr“ gefasst? 

Wenn ich beruflich auf das Jahr 2021 zurückblicke, gleicht es gefühlt einer Berg- und Talfahrt, dessen Tempo sich im Wesentlichen durch die Pandemie und ihre Auswirkungen bestimmte. Die sich stets ändernde Coronaschutzverordnung, die in weiten Teilen fehlende Breitbandversorgung und die damit verbundenen Anrufe und Beratungen gehörten zu unserem Tagesgeschäft. Egal, ob Einzelhandel, Gastronomie, Beherbergung, Freizeitsektor, Dienstleistungsbranche oder Handwerk – die Liste könnte ich noch weiterführen – jeder Bereich war (und ist) in unterschiedlichem Maße durch die langanhaltende Situation betroffen. 

Zwar gab es verschiedene Förderprogramme, die zumindest einen finanziellen Ausgleich bieten sollten, doch kamen die Gelder zum Teil gar nicht bei den Betrieben oder Soloselbstständigen an, weil die Förderbedingungen es dann doch in der Detailprüfung nicht zuließen. Hier klafften guter Ansatz und Wirklichkeit auseinander, was es in der unterstützenden Beratung nicht immer leicht gemacht hat.

Doch nur der Rückblick auf „die Pandemie“ wäre zu kurz gegriffen. Im vergangenen Jahr haben uns darüber hinaus weitere Themen bewegt, die uns zum Teil auch zukünftig begleiten werden. Ich denke da an die großen Baustellen Glasfaserausbau, Digitalisierung, Fachkräftesicherung, städtebauliche und touristische Entwicklung, Blaualgen am Badesee Lahde, (Haus)ärztliche Versorgung, Mobilität uvm. 

Kommt Ihnen davon etwas bekannt vor? Ich bin mir sicher, dass zumindest Breitband durch Home-Schooling und Home-Office für viele ein (leider) leidvolles Thema war. Bei anderen Themen kommen Sie vielleicht ins Überlegen oder haben noch nicht davon gehört.

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Stadtgeschichten statt Geschichten

Manche Dinge, die wir in der Verwaltung beziehungsweise auch in den Sitzungen der Gremien bewegen, kommen gar nicht oder nur in Teilen „draußen“ an. Die Gründe sind, wie meistens, vielfältig und müßig zu diskutieren. 

Nach Vorne blickend bestärkt uns als Verwaltung diese Erkenntnis nur noch mehr darin, den bereits eingeschlagenen Weg weiterzugehen und Informationen zu Projekten transparent, verständlich formuliert und nachvollziehbar zu geben. Gerade in Zeiten sich sehr schnell verbreitender Nachrichten wird dies immer wichtiger. Auch um Fehlinformation vorzubeugen, ist Klartext reden und schreiben ein dauerhaft lohnenswerter Vorsatz.

In den nächsten Ausgaben des Petershäger Anzeigers wird es darum gehen, Projekte vorzustellen. Gemeinsam mit meinen Kollegen möchte ich Ihnen Inhalte näherbringen – ohne, dass Sie in die Tiefen unseres öffentlich zugänglichen Ratsinformationssystems abtauchen müssen. Denn auch das ist vielfach nicht bekannt: Auf unserer Homepage finden Sie alle Dokumente und Präsentationen, die in den öffentlichen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates beraten und beschlossen werden. Seien Sie gespannt, was sich in der Stadt Petershagen für Sie tut. 

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Wer sich in diesem Jahr vorgenommen hat, „Petershagen erleben“ wörtlich zu nehmen, findet unter anderem unter www.weseraue.de vier Rundwanderwege, auf denen man die Besonderheiten von Natur und Landschaft in den Schutzgebieten erleben kann, ohne empfindliche Vögel zu stören. Viel Spaß wünscht Ihnen

Ihre Evelyn Hotze

Leiterin der Stabstelle für Wirtschaftsförderung und Tourismus