Der größte Ein-Tagesmarkt Norddeutschlands

Wiedensahl. Am 8. November ist es wieder soweit: Der größte Ein-Tages-Markt Norddeutschlands öffnet in Wiedensahl seine Türen. Der Flecken Wiedensahl, Geburtsort von Wilhelm Busch, hat eine lange Markttradition, denn schon seit 1832 wird in Wiedensahl jeweils am Donnerstag in der Martiniwoche Markt gefeiert. Mancher Besucher aus der Region hat seinen ersten Abstecher zum Wiedensahler Markt schon als Kind gemacht. Wenn sich in diesem Jahr das beschauliche niedersächsische Dörfchen wieder in eine einzige riesige Marktmeile verwandelt, stehen Bummeln, Shoppen, Essen und mit Bekannten plaudern wieder hoch im Kurs. 

Umfangreiche Angebote 

Dazu finden Besucher auf dem Markt alles, was von einem ordentlichen Krammarkt erwartet wird. Dazu sollten sie etwas Zeit mitbringen, denn etwa 320 Stände, die neben kulinarischen Genüssen auch viele handwerkliche und kunsthandwerkliche Produkte anbieten, gesellen sich beim Martinimarkt zu den örtlichen Geschäften und Gaststätten. Präsentationen der neuesten Autos erwarten die Besucher ebenso sowie eine Ausstellung landwirtschaftlicher Maschinen. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Angeboten erwartet die Besucherinnen und Besucher an diesem Tag. Sei es der billige Jakob, Haushaltswaren, Bekleidung, Schmuck, Taschen, Mützen, Hüte und vieles mehr. Auf dem Markt kann fast alles gekauft werden, was das Herz begehrt – von der Leiter bis zum Hosenträger, von der Heizungsbürste bis zum Kaminofen. Allesamt garantieren sie bunte Abwechslung und viele Hingucker. Auch ein Querschnitt durch die Leistungsfähigkeit der regionalen Firmen ist Bestandteil des beliebten Marktes. Bei gutem Wetter flanieren traditionell bis zu 30.000 Besucher auf der rund 1,6 Kilometer langen Marktmeile quer durch Wiedensahl. Auch wenn die Zahl der Parkplätze direkt im Ort sehr begrenzt ist, bieten sich ganz in der Nähe rund um Wiedensahl herum ausreichend Gelegenheiten, das Auto abzustellen – um nur wenige Schritte weiter schon mitten im Wiedensahler Martinimarkt-Geschehen zu sein.

Text und Fotos: Krischi Meier