Herausforderungen in der neuen Saison für die HSG Petershagen/Lahde

Petershagen/Lahde (kri). Die Handballerinnen und Handballer der HSG Petershagen/Lahde stehen in den Startlöchern der neuen Saison, die am ersten Septemberwochenende beginnt. Beim traditionellen Pressegespräch standen im August die Trainer und Verantwortlichen des Vereins Rede und Antwort. Die Hoffnung, dass Corona die neue Spielzeit nicht erneut beeinflusst, wurde bei allen Beteiligten deutlich. Doch es warten schon andere Schwierigkeiten. „Das Energie-Thema kann auch uns im Winter erreichen“, kommentierte Bernd Schäkel als Leiter der HSG. Da die Sporthalle in Lahde auch im Schulsport genutzt wird, sei die Sorge momentan aber nicht all zu groß.
Viel wichtiger wird es für die Mannschaften, von Saisonbeginn an die volle Leistung abzurufen. Die erste Frauenmannschaft tritt nach dem gelungenen Klassenerhalt wieder in der Oberliga an. Diese Zeile würde Trainer Heiko Breuer im nächsten Jahr gerne so wiederholen: „Die Oberliga ist für einen kleinen Verein wie uns eine Herausforderung. Unser Ziel ist es, wieder die Klasse zu halten. Dabei bin ich optimistisch, wir fühlen uns bereit.“ Doch personell gibt es deutliche Veränderungen, Heiko Breuer muss die Mannschaft neu aufstellen. Acht Spielerinnen verlassen das Team oder legen eine sportliche Pause ein, acht Spielerinnen sind unter anderem aus der eigenen Jugend und der zweiten Mannschaft neu dazu gekommen. „Unser Ziel ist es, Spielerinnen aus den eigenen Reihen weiter zu entwickeln. Diese geben der HSG ein Gesicht“, kommentierte Heiko Breuer, der keine Angst vor den Duellen hat. „Die letzte Saison hat gezeigt, dass wir jeden Gegner schlagen können.“

Anzeige

Weniger Veränderungen gibt es bei der ersten Herrenmannschaft: Das Team um Trainer Michael Kopahs verzeichnet keine Neuzugänge, drei Spieler verlassen die Mannschaft. Nachdem das Team im letzten Jahr den Aufstieg in die Verbandsliga geschaft hatte, wird es in der neuen Spielzeit deutlich herausfordernder. „Unser Ziel ist ganz klar: Wir wollen die Klasse halten.“ Wenig Sorgen macht sich Kopahs um die Devensive: „Ich glaube unsere Abwehr gehört zu den Top-5 der Liga.“ Die größere Herausforderung für das eingespielte Team wird der Angriff, da dem Kader aktuell nur vier Rückraumspieler angehören. Ein schnelles, variables Angriffsspiel soll für einfache Tore sorgen und den Positionsangriff entlasten. „Es wird spannend“, kommentiert Michael Kopahs die bevorstehende Saison. An der Heimstärke der Aufstiegssaison soll festgehalten werden, um möglichst schnell den Klassenerhalt zu sichern.