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Klaus-Dieter Hain möchte Bürgermeister der Samtgemeinde Uchte werden

Uchte (kri). Klaus-Dieter Hain möchte bei den Kommunalwahlen im Herbst Verwaltungschef der Samtgemeinde Uchte werden. Der 60-Jährige hat als parteiloser Bewerber für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters 302 Unterstützungsunterschriften von Bürgern erhalten – 150 waren notwendig um zur Wahl antreten zu dürfen. Klaus-Dieter Hain lebt von Geburt an in „seiner“ Heimat Haselhorn. Nach einer Ausbildung im Maschinenbau und einem Studium der Architektur hat der Diplom-Ingenieur zunächst in der Privatwirtschaft gearbeitet, bevor er in den öffentlichen Dienst wechselte. Seit 2013 ist er, inzwischen als Sachgebietsleiter, im Bereich Gebäudewirtschaft bei der Samtgemeinde Uchte angestellt.

Warum möchten Sie Bürgermeister von Uchte werden?

Mit meiner Sachkompetenz und Erfahrung aus vielen Jahren im öffentlichen Dienst bringe ich alle notwendigen Voraussetzungen für das Amt mit. Ich kenne die Abläufe und die Mitarbeiter in der Verwaltung. Ich weiß, was verbessert oder verändert werden kann. Kurz: Ich weiß, wie das Uchter Rathaus funktioniert. 

Das Bürgermeisteramt sehe ich weniger als politisches Amt, sondern als eine Verwaltungsaufgabe mit positiven Gestaltungsmöglichkeiten. Unsere Heimatregion aktiv voranzutreiben ist eine Herausforderung, der ich mich in aller Verantwortung den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber stellen möchte. Mein Motto lautet „erhalten und gestalten“: Ich möchte erhalten, was das Leben in der Samtgemeinde lebens- und liebenswert macht und die Zukunft engagiert gestalten, auch durch die Optimierung der digitalen Infrastruktur und den Ausbau digitaler Prozesse im Rathaus. 

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Welche Voraussetzungen bringen Sie mit?

Ich kenne die Situation im Rathaus Uchte und weiß, wo ich anpacken muss.  Aber auch in der Privatwirtschaft habe ich Verantwortung getragen und Führungsstärke bewiesen, unter anderem als Bauleiter auf Großbaustellen. Sprich, ich kenne beide Seiten. Vor dem Hintergrund der seit geraumer Zeit allgegenwärtigen Pandemie gilt es, keine Zeit zu verlieren und umgehend ins Amt zu starten. Meine Erfahrung aus den vergangenen neun Jahren im Uchter Rathaus ermöglicht das.

Welche Ideen möchten Sie in der Samtgemeinde Uchte verwirklichen?

Großes Thema, auf das ich oft von Bürgerinnen und Bürgern angesprochen werde, ist die Digitalisierung und der Breitbandausbau. Aktuell läuft ein Förderprogramm, das jedoch nicht alle Haushalte erreicht. Die digitale Infrastruktur ist wichtig. Ich möchte jedes Haus mit schnellem Internet versorgen. Vor allem für Firmen ist die aktuelle Situation ein echter Standortnachteil, das möchte ich verbessern. Eine gute Breitbandversorgung sichert alle Chancen für die Bewältigung der anstehenden Aufgaben.

Weiterhin ist es wichtig, einen Blick auf die Finanzen zu haben. Aktuell ist die Samtgemeinde gut aufgestellt; das soll auch so bleiben. Vernünftiges Wirtschaften wird weiterhin wichtig sein, damit finanzielle Ausfälle der Pandemie abgefangen werden können und ein solides Haushaltskonzept „nach Corona“ möglich ist.

Besonders wichtig ist mir auch die Transparenz: Ich werde die Beteiligten bereits zu Beginn mit ins Boot holen, umso einfacher werden die Abstimmungsprozesse in der Folge.

Wieso treten Sie als parteiloser Kandidat an?

Ich denke, dass das Amt des Samtgemeindebürgermeisters parteilos besetzt werden sollte. Ich bin niemandem verpflichtet, aber allen verbunden. Als unabhängiger Kandidat bin ich in der Lage, sachlich, neutral und nur dem Bürger verpflichtet Entwicklungen in die richtigen Bahnen zu lenken und voranzutreiben. Durch ihre Anregungen und Bedürfnisse bestimmen die Bürger die Ziele der täglichen Arbeit der Verwaltung.