Mittwoch, 16. September 2026

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Photovoltaik, Stromspeicher und Wallbox: Energietag bei Elektro Schmidt in Minden [Anzeige]

Wie lässt sich Solarstrom möglichst effizient nutzen und was ändert sich bei der Förderung von Photovoltaikanlagen? Beim Energietag von Elektro Schmidt am 19. September in Minden geht es um PV-Anlagen, Stromspeicher, Wärmepumpen, Wallboxen und moderne Energiekonzepte.
Das Team bei der Montage eines Stromspeichers. Foto: Elektro Schmidt
Das Team bei der Montage eines Stromspeichers. Foto: Elektro Schmidt

Todtenhausen (kri). Die Rahmenbedingungen für private Photovoltaikanlagen könnten sich schon bald ändern. Nach aktuellen politischen Plänen soll die Förderung von neu installierten Solaranlagen zum Jahresende tiefgreifend reformiert werden. Für Hauseigentümer, die über eine Investition nachdenken, könnte sich deshalb ein genauer Blick auf die aktuelle Entwicklung lohnen. Antworten auf viele Fragen gibt es beim Energietag von Elektro Schmidt am Samstag, 19. September, auf dem Betriebsgelände in der Graßhoffstraße 8–10 in Minden.

„Wer seine Photovoltaikanlage noch vor einer möglichen Gesetzesänderung in Betrieb nimmt, erhält die aktuelle Einspeisevergütung für 20 Jahre. Das ist heute schon nicht mehr viel, aber besser als gar nichts“, erklärt Geschäftsführer Stefan Kähler. Gleichzeitig betont er, dass die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage längst nicht mehr allein von der Einspeisevergütung abhänge.
„Der größte finanzielle Vorteil entsteht heute durch den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms“, sagt Kähler. Je mehr Solarstrom direkt im eigenen Haushalt genutzt werde, desto stärker ließen sich die Stromkosten senken. Eine zentrale Rolle spiele dabei der Stromspeicher. Er speichert überschüssige Energie aus den Sonnenstunden und stellt sie dann zur Verfügung, wenn der Verbrauch am höchsten ist – beispielsweise in den Abendstunden oder nachts. Gleichzeitig wächst für viele Hausbesitzer der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen und dem öffentlichen Stromnetz.
Wie sich die Eigenversorgung künftig noch besser nutzen lässt, zeigt Elektro Schmidt beim Energietag anhand moderner Hauskraftwerke und intelligenter Energiemanagementsysteme. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Verbindung von Photovoltaikanlage, Stromspeicher, Wärmepumpe und E-Mobilität zu einem ganzheitlichen Energiekonzept.

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Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Elektromobilität. „Wir verzeichnen derzeit eine deutlich steigende Nachfrage nach Wallboxen. Das Elektroauto ist für viele Menschen inzwischen ein fester Bestandteil ihrer Energieplanung geworden“, berichtet Projektleiter Jonas Schröer.
Als technische Neuheit präsentiert das Unternehmen die bidirektionale Wallbox von E3/DC. Mit der bidirektionalen Wallbox wird das Elektroauto zur flexibelsten und zugleich kostengünstigsten Speichererweiterung. Bidirektionales Laden ermöglicht den Stromfluss in beide Richtungen zwischen Ladestation und Elektroauto-Batterie, sodass das E-Auto als Speicher für das Haus oder das öffentliche Stromnetz genutzt werden kann oder umgekehrt. Das Fahrzeug erhält damit einen echten Mehrwert: Es unterstützt das Haus zuverlässig in den Abend- und Nachtstunden, sorgt für mehr Unabhängigkeit und hilft, solare Energie auch über weniger sonnige Tage hinweg zu nutzen.
„Bidirektionale Wallboxen sind ein neuer Markt mit großem Zukunftspotenzial. Sie sorgen dafür, dass selbst erzeugter Solarstrom noch effizienter genutzt werden kann“, ist Stefan Kähler überzeugt.
Neben den technischen Innovationen steht vor allem die persönliche Beratung im Mittelpunkt der Veranstaltung. Besucher können sich direkt vor Ort einen ersten Überblick über die Kosten einer Photovoltaikanlage oder eines individuellen Energiekonzepts verschaffen. „Bei uns bekommt jeder eine kurze persönliche Beratung. Viele Besucher möchten bereits konkrete Projekte planen – dafür nehmen wir uns Zeit“, erklärt das Team von Elektro Schmidt.
Ein weiteres wichtiges Thema beim Energietag ist das sogenannte Repowering bestehender Photovoltaikanlagen. Viele Anlagen, die vor zehn oder fünfzehn Jahren installiert wurden, arbeiten längst nicht mehr mit der Leistungsfähigkeit moderner Technik. „Neue Solarmodule, leistungsstärkere Wechselrichter und moderne Batteriespeicher ermöglichen heute deutlich höhere Erträge als noch vor einigen Jahren“, erklärt Projektleiter Jonas Schröer. Besonders bei älteren Anlagen könne sich eine Modernisierung deshalb lohnen. Dank neuer Wechselrichter lassen sich heute auch Dächer mit unterschiedlichen Ausrichtungen deutlich effizienter nutzen. Besucher des Energietags können sich unverbindlich beraten lassen, ob sich ein Repowering ihrer bestehenden Photovoltaikanlage wirtschaftlich rechnet und welche technischen Möglichkeiten inzwischen zur Verfügung stehen.

Photovoltaikanlagen in Verbindung mit einem Stromspeicher ermöglichen einen hohen Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms und sorgen für mehr Unabhängigkeit. Foto: Elektro Schmidt
Photovoltaikanlagen in Verbindung mit einem Stromspeicher ermöglichen einen hohen Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms und sorgen für mehr Unabhängigkeit. Foto: Elektro Schmidt

Gemeinsam mit Elektro Schmidt präsentieren sich beim Energietag auch mehrere regionale Partnerunternehmen, sodass Besucher Informationen zur energetischen Sanierung aus einer Hand erhalten. Mit dabei ist die Firma Nico Mittendorff Heizung, Sanitär und Solar, die moderne Heiztechnik und insbesondere energieeffiziente Wärmepumpenlösungen vorstellt. Nico Mittendorff berät außerdem zu aktuellen Fördermöglichkeiten für Wärmepumpen.
Ebenfalls vertreten ist die Frederic Wagner Zimmerei und Holzbau GmbH. Das Unternehmen bringt seine Fachkompetenz rund um Holzbau und Dacharbeiten ein und kann insbesondere dann ein wichtiger Ansprechpartner sein, wenn im Zuge einer energetischen Sanierung auch bauliche Veränderungen am Gebäude anstehen. Im Bereich Photovoltaik übernimmt Frederic Wagner zudem die Montage der PV-Anlagen für Elektro Schmidt und ergänzt damit das gemeinsame Leistungsangebot aus einer Hand.
Ergänzt wird das Angebot durch die Gartina GmbH von Sebastian Pappel aus Todtenhausen. Als Fachbetrieb für Garten- und Landschaftsbau bietet das Unternehmen Lösungen rund um die Gestaltung und Modernisierung von Außenanlagen und ergänzt damit das Angebot der übrigen Partner.
Durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbetriebe können sich Besucher einen umfassenden Überblick verschaffen und erste Ideen für die energetische Modernisierung ihres Eigenheims direkt mit den jeweiligen Experten besprechen. Von der Photovoltaikanlage auf dem Dach über Speicher und Wallbox bis hin zur Wärmepumpe und weiteren baulichen Maßnahmen lässt sich so die energetische Sanierung eines Wohnhauses in ihren Grundzügen planen.
Der Energietag von Elektro Schmidt am 19. September bietet damit nicht nur einen Überblick über die neuesten Entwicklungen rund um erneuerbare Energien, sondern auch konkrete Hilfestellung für alle, die ihre Energieversorgung wirtschaftlicher, nachhaltiger und unabhängiger gestalten möchten.

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