Mittwoch, 29. Mai 2024

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Mach den Job, der dir Spaß macht

In dieser Ausgabe stellen wir Darleen Domeier und Jenny Reindl vor, die beide in einem eher männertyischen Berufen tätig sind.
Darleen Domeier arbeitet als Elektrikerin. Fotos: kri

Neuenknick/Todtenhausen (kri). In unserer kleinen Reihe über Mitarbeiterinnen in heimischen Betrieben, die in eher männertyischen Berufen tätig sind oder ausgebildet werden, blicken wir diesmal nach Todtenhausen und Neuenknick. In dieser Ausgabe stellen wir zum einen Darleen Domeier vor, die auch mit Hochspannung umgehen kann. Zum anderen berichten wir über die Tätigkeit von Jenny Reindl, die schon in früher Jugend ihr Interesse an PS-starken Brummis entdeckt hat. „Ich mag es einfach, handwerklich aktiv zu sein“, fasst Darleen Domeier aus Meerbeck zusammen, die seit gut einem halben Jahr bei Elektro Schmidt in Todtenhausen beschäftigt ist. Das Interesse am Handwerk hat die 25-jährige bereits im Schulfach Werken erkannt. Zuerst wollte Darleen Domeier eine Ausbildung zur Maler- und Lackiererin beginnen, hat sich dann aber doch für den Beruf der Elektrikerin entschieden. „Das war genau die richtige Entscheidung, denn ich habe einfach Spaß an diesem Beruf“, erzählt sie im Gespräch. Durch die Empfehlung eines ehemaligen Kollegen hat sie Elektro Schmidt kennen gelernt und ist vor etwas über einem Jahr zu dem Todtenhauser Unternehmen gewechselt. Als Gesellin betreut Darleen Domeier aktuell einen Neubau der Diakonie in Minden, bei dem sie die komplette Elektroinstallation von Rohbauverkabelung bis zur elektrischen Infrastruktur übernimmt.

Für Jenny Reindl ist es der Traumjob: LKW-Fahrerin.

Für Jenny Reindl war schon im Kindesalter klar, welchen Beruf sie später ausüben möchte. „Mein Vater war LKW-Fahrer und ich bin ab dem Alter von zwei Jahren bereits mitgefahren“, berichtet sie. Zunächst hatte die 50-Jährige eine Ausbildung zur Autoschlosserin absolviert. „Eine Frau als Autoschlosserin war zu der damaligen Zeit schon sehr ungewöhnlich“, erinnert sie sich. Mit 21 Jahren hat sie den LKW-Führerschein gemacht und sich ihren Traum verwirklicht — LKW zu fahren. Seit vier Jahren ist sie bei der Firma Meyer-Büchenberg beschäftigt, kennt das Unternehmen aber schon seit Jahrzehnten. „Das ist ein richtiges Familienunternehmen und kein Großkonzern. Das macht das Arbeiten sehr angenehm“, betont Jenny Reindl, die meistens am Firmenstandort in Nienstädt tätig ist. Die Fahrten führen sie täglich in die heimische Region und manchmal auch darüber hinaus. „Manchmal fahre ich mit dem Kipper nach Gelsenkirchen oder auch schon mal bis nach Holland“, erzählt sie. Alle fünf Jahre müssen LKW Fahrer ihren Führerschein verlängern, um weiterhin europaweit Fahren zu dürfen. „Der Lehrgang umfasst fünf Module, die Kosten dafür werden bei uns von der Firma übernommen. Dafür müssen wir die Lehrgänge aber samstags absolvieren.“
Arbeitet auch ihr in einem geschlechteruntypischen Beruf und möchtet eure Erfahrung mit uns teilen? Dann würden wir uns über eine E-Mail von euch an kontakt@wipmedien.de freuen.

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