Dienstag, 21. Mai 2024

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„Frederick Frei“ am GSV Eldagsen – Friedewalde

Wenn sich die Tür des Klassenraums öffnet und zuerst eine rote Nase zu sehen ist oder jetzt in der Weihnachtszeit eine beleuchtete Pudelmütze, dann ist es nicht die Klassenlehrerin, die hinein blinzelt, sondern Schulclown Frederick Frei.

Foto: privat

Eldagsen/ Friedewalde (PA). Wenn sich die Tür des Klassenraums öffnet und zuerst eine rote Nase zu sehen ist oder jetzt in der Weihnachtszeit eine beleuchtete Pudelmütze, dann ist es nicht die Klassenlehrerin, die hinein blinzelt. In den letzten Tagen war an beiden Standorten des Grundschulverbundes Eldagsen – Friedewalde „Frederick“ zu Besuch. Frederick alias Mirko Opitz ist Teil eines neuen Projektes der Schule. In den Zeiten der Pandemie ist bei Frederick, gemeinsam mit der Schulleiterin Alexandra Mohrhoff, die Idee für dieses Projekt gekommen. Wie kann mit den Schülerinnen und Schülern nach der Zeit der vielen Einschränkungen wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern und wie kann man insbesondere Kinder, die noch Schwierigkeiten mit der Sprache oder dem Lernen haben in den Unterricht einbinden? Mirko Opitz ist ausgebildeter „Klinikclown“ und stand eines Tages „in Zivil“ im Büro der Schulleitung. Spontan wurde bei einem Kaffee die Idee eines „Schulclowns“ gesponnen, den es in anderen Bundesländern schon vereinzelt gibt. Ohne großes Aufsehen, aber mit der Optik eines klassischen Clowns mischt sich dieser in das Schulleben. Kurze Stippvisite beim Frühstücken mit den Erstklässlern, eine spontane Mehlschlacht beim Backen der Drittklässler oder ein Spontanchor auf dem Flur – alles ist möglich und nichts ist geplant. Für die Kinder der Schule eine Momentaufnahme, in der die Lehrkraft in den Hintergrund tritt und alle Kinder auf Frederick achten: Was hat er in seinem Koffer, was hat er neben seiner sichtbaren Ukulele und einer beleuchteten Mütze mitgebracht? Für den GSV Eldagsen – Friedewalde ein gelungenes Projekt, dass den Kindern und dem Kollegium ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Für die Erwachsenen gab es am Ende des Besuches noch eine rote Clownnase geschenkt – „wenn man mal einen nicht so guten Tag hat“. Halten Sie also die Augen offen, falls Sie mal eine Kollegin oder einen Kollegen mit einer Clownnase sehen.

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